15.03.2017, 12:44 Uhr

Urban BBQ – Grillen auf Balkonien

Elektrogriller liegen voll im Trend, vor allem bei Stadtgrillern. (Foto: TomYang)

LINZ. Grillen ist nicht nur mehr Freizeitvergnügen, es ist ein Lifestyle. Viele wollen auch in der Stadt nicht auf den Grillspaß verzichten. Doch was ist erlaubt und was nicht?

Der Schnee schmilzt und die angenehmen Temperaturen laden zum Verweilen im Freien ein: Der Frühling kündigt sich an. Für den Einen oder Anderen hat die Grillsaison bereits begonnen. Doch vor allem in der Stadt gibt es dabei einiges zu beachten.

Was ist erlaubt?
Generell darf man im eigenen Garten grillen, sofern der Rauch und Geruch keine Nachbarn belästigt. Die gesetzliche Regelung ist hier sehr allgemein gehalten und besagt, dass Geruchsbelästigungen hinzunehmen sind, wenn sie das ortsübliche Maß nicht überschreiten (laut § 364 Abs. 2 ABGB). Das „ortsübliche Maß“ kann in den unterschiedlichen Gegenden stark variieren. Wer hingegen in einer Mietwohnung lebt und auf seinem Balkon grillen möchte hat mit mehr Einschränkungen zu rechen. Je nachdem welche Vereinbarung der Mietvertrag oder die Hausordnung vorgeben, können bestimmte Grillzeiten oder auch -plätze festgelegt sein. Laut der Berufsfeuerwehr Linz ist das Grillen mit offenem Feuer (wie Holzkohle- oder Gasgriller) auf Balkonen oder Terrassen im Nahbereich der Hausfassade grundsätzlich nicht gestattet. Elektrogriller sind dagegen erlaubt. Wer dennoch nicht auf das rauchige Aroma des Kohlegrills verzichten möchte hat an öffentlichen Grillplätzen die Möglichkeit dazu. In Linz kann man beispielsweise am Pleschinger See oder an der Donau bei St. Margarethen ein geeignetes Plätzchen finden.

Elektrogriller liegen im Trend

Wesentlich unkomplizierter ist da ein Elektrogriller: Keine offene Flamme, keine Rauchbelästigung und die Grillfläche ist im Handumdrehen heiß. Zudem ist die Reinigung durch eine Anti-Haft-Beschichtung meist einfacher und rascher als bei einem gewöhnlichen Kohlegrill. Während E-Griller früher noch durch ihre niedrige Heizleistung einen eher schlechten Ruf hatten, haben die Produzenten mittlerweile nachgerüstet. Die neuen Generationen verfügen über mehr geballte Grill-Power und schaffen auch das dickste Steak. Elektrogriller liegen derzeit voll im Trend und sind besonders für Stadtgriller attraktiv. Die Bandbreite der am Markt angebotenen Geräte ist groß: Von einfachen Tischgrillern, großen BBQ-Grillern bis hin zu asiatischen Variationen gibt es alles.

Ein Argument, das für den strombetriebenen Grill spricht, ist die fettarme und gesünderen Zubereitungsmöglichkeit. Zum einen liegt es daran, dass kaum krebserregende Substanzen (wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK) durch die Verbrennung von Fett entstehen. Zum anderen benötigt man durch die Beschichtungen weniger bis kein zusätzliches Fett. Der Linzer Unternehmer Christian Zehetner hat diese Vorteile erkannt und mit TomYang den Elektrogrill neu erfunden. Inspiriert vom thailändischen Mu Kratha entwickelte er eine Version für den europäischen Markt. Dabei wird nicht nur gegrillt, sondern auch gekocht. Der Fantasie in Sachen Grillen sind also keine Grenzen gesetzt.
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