11.10.2017, 08:48 Uhr

2.789 Neugründungen

Neben Neugründungen spielen auch Übernahmen eine wichtige Rolle in der oberösterreichischen Wirtschaft. (Foto: contrastwerkstatt/Fotolia)

Zusätzlich zu neu-gegründeten Firmen gibt es in Oberösterreich auch viele Betriebsübernahmen.

"Oberösterreich ist das Wirtschaftsbundesland Nummer 1: Weltmarktführer, dynamische KMUs und flexible Kleinunternehmer sorgen für Wohlstand und Lebensqualität in unserem Bundesland", sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Auch 2017 wurden zahlreiche neue oberösterreichische Unternehmen gegründet: Insgesamt 2.789 gewerbliche Betriebe wurden allein im ersten Halbjahr verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das zwar ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent, eine kleine Steigerung ergab sich aber bei den insgesamt 382 durchgeführten Betriebsübernahmen.

Spartenmäßig betrachtet gehört der Großteil der Unternehmen der Sparte Gewerbe und Handwerk mit 1.198 Neugründungen an. Danach folgen 920 neue Handelsunternehmen, 443 Informations- und Consultingbetriebe, 125 Firmen für Tourismus und Freizeitwirtschaft, 100 Transport- und Verkehrsunternehmen und drei neue Industriebetriebe.

Mehr Freiheit für Betriebe

2016 zählte die Wirtschaftskammer Oberösterreich rund 96.582 Mitglieder. Die meisten davon sind in den Sparten Gewerbe und Handwerk, Handel sowie Information und Consulting tätig.

Geht es um die Zukunft von bestehenden und neuen oberösterreichischen Unternehmen, so betont Hummer vor allem die Wichtigkeit von mehr Freiheit: "Entscheidend für die Zukunft wird es sein, dass den heimischen Betrieben ausreichend und gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Bereits jetzt ist dies für viele Unternehmen – insbesondere in ländlichen Regionen – ein signifikanter Bremsklotz. Zudem braucht es mehr unternehmerische Freiheit, mehr Flexibilität und weniger bürokratische Hürden."
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