Göriach feiert
Beitritt zu den Bergsteigerdörfern und Radebner geehrt
- Alt-Bürgermeister und Göriachs Ehrenbürger Reinhard Radebner (mit Urkunde), seine Gattin Elfriede (rechts von ihm); Bürgermeisterin Waltraud Grall (vorne, re.). Vizebürgermeister Richard Lerchner (vorne, li.).
- Foto: Gemeinde Göriach
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„Göriach feiert“ lautete der Titel des Festes, am vergangenen Sonntag, im Rahmen dessen Alt-Bürgermeister Reinhard Radebner (ÖVP) das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg und die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Göriach verliehen wurde und bei dem weitere verdiente Persönlichkeiten gewürdigt wurden. Außerdem feierten die Göriacherinnen und Göriacher den Beitritt ihres Ortes zu den Bergsteigerdörfern.
GÖRIACH. Nachdem der Beitritt zu den Bergsteigerdörfern besiegelt wurde, ist Göriach nun das dritte Bergsteigerdorf im Land Salzburg, das dieses Prädikat tragen darf. Was zeichnet Göriach als Bergsteigerdorf aus – die Bürgermeisterin der Gemeinde Göriach, Waltraud Grall, fasste wie folgt zusammen: Göriach erschließt die gesamten Niederen Tauern und bietet Familienwanderwege, Rundwanderwege; es bietet hochalpine Touren wie zum Beispiel auf den Hochgolling (2.863m), dem höchsten Berg der Niederen Tauern; das Bergsteigerdorf Göriach ist angebunden an Weitwanderwege wie den Tauernhöhenweg; es gibt Bergseen, eine Schutzhütte, Mountainbikestrecken, einen Lehrpfad und Menschen, die sorgsam mit der Natur umgehen. Göriach – und das ist ein weitere Bonus – ist außerdem Fairtrade-Gemeinde "und immer offen, für Neues", wie Ortschefin Grall ergänzt.
Alt-Bürgermeister geehrt
Außerdem, im Rahmen des Festes „Göriach feiert“, wurde Göriachs Alt-Bürgermeister Reinhard Radebner (ÖVP) durch den Lungauer Landtagsabgeordneten Manfred Sampl, als Vertreter des Landeshauptmannes, für sein Wirken mit dem großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. Durch die Gemeindevertretung von Göriach wurde er darüber hinaus zum Ehrenbürger der Gemeinde Göriach ernannt.
- Beim Fest "Göriach feiert": Regionale Honoratioren und Polit-Granden mit Alt-Bürgermeister Reinhard Radebner (7. v. re.) und dessen Gattin Elfriede (rechts von ihm). Bürgermeisterin Waltraud Grall ist die linke Dame mit Blumenstrauß in Händen.
- Foto: Gemeinde Göriach
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Reinhard Radebners Wirken
Reinhard Radebner hat laut einer Medieninformation der Kommune die Gemeinde Göriach über 22 Jahre geleitet und gestaltet. Er habe dies "mit enormer Weitsicht und Schaffenskraft" – so die amtierende Bürgemeisterin Waltraud Grall (ÖVP) getan. Unter seiner Führung seien viele große Bauprojekte umgesetzt worden, wie zum Beispiel der Neu- und Umbau des Gemeindeamtes sowie der Feuerwehrzeugstätte; die Verbauung des Laasengrabens; die Sanierung der Volksschule, des Kindergartens und des Musikproberaumes; der Neubau des Infrastrukturhauses mit Bauhof, Bücherei und Jugendraum und der Bau der Wohnanlage Fern, in der vier günstige Wohnungen für junge Leute zur Verfügung stehen.
Radebner sei auch das Vereinsleben sehr wichtig gewesen, er habe für alle Menschen im Ort immer ein offenes Ohr gehabt – so heißt es seitens Bürgermeisterin Grall; er sei zu hundert Prozent hinter seinen Mitarbeitern gestanden, "war ein Vordenker und hat die Gemeinde in perfektem Zustand übergeben. Aber es war auch seine ruhige und angenehme Art, die den Menschen Sicherheit und Kraft gegeben hat", so Bürgermeisterin Grall abschließend.
Weitere Persönlichkeiten geehrt
Gleichzeitig wurden noch weitere, verdiente Personen der Gemeinde Göriach geehrt: Alt-Kapellmeister Johannes Winkler und Alt-Ortsfeuerwehrkommandant Alois Macheiner bekamen für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit das Ehrenzeichen der Gemeinde Göriach in Gold verliehen. Alt-Ortsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Josef Schreilechner und Volksschuldirektorin a. D. (außer Dienst) Karin Braunsteiner erhielten das Ehrenzeichen in Silber. Das Ehrenzeichen in Silber wurde zudem an den ehemaligen Gemeinderat Peter Grall verliehen. Paul Rottensteiner bekam das Ehrenzeichen in Bronze. Das Ehrenteller der Gemeinde wurde an Cornelia Draxl und Franz Ferner vergeben.
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