Margareten
Das Geh-Café bringt Stadtentwicklung & Geschichte in den Bezirk
- Im Scheupark in Margareten startete das erste Geh-Café des Jahres. Im Mittelpunkt des Spaziergangs standen aktuelle Stadtplanungsthemen und historische Erzählungen über wichtige Persönlichkeiten im Bezirk.
- Foto: Mobilitätsagentur/Christian Fürthner
- hochgeladen von Matthias Pandrea
Der Spaziergang der Mobilitätsagentur verband die Geschichte des Bezirks mit den Zukunftsplänen für Margareten. Rund 100 interessierte Menschen nahmen am ersten Geh-Café des Jahres teil.
WIEN/MARGARETEN. Unter dem Motto „Margareten, wie sie will!“ startete im Scheupark das erste Geh-Café des Jahres. Rund 100 Interessierte folgten der Einladung und begaben sich auf einen Spaziergang, der historische Einblicke mit aktuellen Stadtentwicklungsprojekten verknüpfte.
Den Auftakt machte die Referentin des. 5. Bezirks, Petra Permesser, die die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch die Geschichte des Bezirks nahm. Im Fokus standen dabei bedeutende Frauen aus Margareten, darunter die Aktivistin Helga Pankratz sowie die Autorin und Kuratorin Ines Rieder.
- Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) informierte über aktuelle Stadtplanungsthemen.
- Foto: Mobilitätsagentur/Christian Fürthner
- hochgeladen von Matthias Pandrea
Gemeinsam führte der Weg weiter zur Wohnstraße am Bacherplatz. Dort informierten die Organisatoren über geplante Veränderungen in der Ramperstorffergasse. Der bestehende Fahrbahnteiler soll entfernt, der Gehsteig deutlich verbreitert werden. Dies soll vor allem die Sicherheit – insbesondere für Kinder am Schulweg – zu erhöhen.
Neue Projekte und Erinnerungen
Auch der Rudolf-Sallinger-Park war Teil der Route. Dort wurde über den geplanten Zwei-Richtungs-Radweg in der Stolberggasse informiert. Gleichzeitig erinnerte man an die Widerstandskämpferin Maria Restituta. Im angrenzenden Franziskus Spital ist eine Dauerausstellung über sie und ihren Kampf gegen die Gewalttaten der Nationalsozialisten zu sehen.
Den Abschluss bildete der Schütte-Lihotzky-Park, benannt nach der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky. Ihr Wirken als Mitbegründerin der „Frankfurter Küche“ und ihr Engagement im Widerstand gegen den Nationalsozialismus standen im Mittelpunkt der letzten Station. Bei Semmeln, Kaffee und süßen Kleinigkeiten klang das Geh-Café schließlich in entspannter Atmosphäre aus.
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