Kinder- und Jugendparlament
In Margareten geben Schüler den Ton an

Seit dem Jahr 1999 können Kinder der dritten bis fünften Schulstufe ihren Bezirk aktiv in den Kinderparlamenten mitgestalten.
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  • Seit dem Jahr 1999 können Kinder der dritten bis fünften Schulstufe ihren Bezirk aktiv in den Kinderparlamenten mitgestalten.
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Von Festen bis WLAN im Park – im Kinder-und Jugendparlament Margareten wurde viel beschlossen.

MARGARETEN. In einer demokratischen Gesellschaft sollte das Mitspracherecht niemandem verwehrt bleiben – auch nicht den Kindern. In diesem Sinne fand das Kinder- und Jugendparlament in Margareten statt.

Schüler der dritten bis achten Schulstufe präsentierten als junge Abgeordnete ihre Ideen und Wünsche. Und wie bei den Großen auch, fanden einige der Vorschläge Anklang, während andere aufgrund von zu hohen Kosten oder fehlenden Möglichkeiten abgelehnt wurden.

Es soll gefeiert werden

"Wir wünschen uns ein Sportfest", sagen zwei Schüler der Volkschule Einsiedlergasse hinter ihrem Pult hervor. Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ) kommt diesem Wunsch nach. "Das Sportfest steht fest. Am 6. September im Bruno-Kreisky-Park von 14 bis 17 Uhr", verkündet sie.

Auch für das Wehrgassenfest, auf Initiative der Schüler der Volkschule am Hundsturm entstanden, gibt es schon ein Datum – am 15. Juni von 14 bis 21 Uhr soll die Feier stattfinden.

Weitere beschlossene Feste sind das Umweltschutzfest sowie das Kunstfest mit der MA 48 (Abfallwirtschaft). Beide sollen im Leopold-Rister-Park veranstaltet werden. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Käfignetz im Klieberpark

Erst vor kurzem wurde der Klieberpark saniert. Dabei bekam der Ballspielkäfig neue Steher. Und damit beim Spielen nicht ständig der Ball aus dem Käfig fliegt, soll auf Wunsch der Schüler der NMS Gassergasse nun auch ein Netz über diesem angebracht werden.

Der Auftrag wurde bereits bei der zuständigen Abteilung eingereicht. Damit sollte das ebenfalls vorgeschlagene Fußballturnier im Park sicher um einiges reibungsloser verlaufen.

Leopold-Rister-Park

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Thema Internetzugang im Freien. Schüler der Volkschule Stolberggasse plädierten für WLAN im Leopold-Rister-Park. Diese Idee schaffte es als Antrag in die Bezirksvertretungssitzung und wurde dort einstimmig beschlossen. Auch die Prüfung seitens der MA 33 (Wien leuchet) verlief positiv, womit dem Leopold-Rister-Park als neuer Internet-Hotspot nichts im Wege steht.

Ebenfalls ist für den Park eine Neumarkierung der Spielzone in Zusammenarbeit mit der Parkbetreuung Margareten vorgesehen. Beide Maßnahmen sollen bald umgesetzt werden.

Weitere Vorschläge, wie etwa ein Klettergerüst oder ein Bodentrampolin, werden derzeit noch bearbeitet. "Das ist leider sehr teuer. Wir müssen noch überlegen, wie wir das am besten in unserem Budget unterkriegen können", erklärt Schaefer-Wiery.

Autor:

Naz Kücüktekin aus Hernals

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