"Cooling Park" im Esterhazypark
Baustart nur unter strengen Auflagen

Weisgram, Sima, Rumelhart und Mitic (v.l.) präsentierten Ende 2019 gemeinsam das Konzept des ersten "Cooling-Parks" in Wien.
  • Weisgram, Sima, Rumelhart und Mitic (v.l.) präsentierten Ende 2019 gemeinsam das Konzept des ersten "Cooling-Parks" in Wien.
  • Foto: PID/Fürthner
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Ein klein wenig Normalität in Zeiten des Coronavirus signalisierte der Baustart für den ersten "Cooling Park" Wiens am Montag, 30. März.

MARIAHILF. Bereits Ende vergangenes Jahr präsentierte das Haus des Meeres gemeinsam mit der Stadt Wien und dem Bezirk Mariahilf das Klimaprojekt "Cooling Park". Die Idee dahinter war es, den Esterhazypark, wie von Anrainern schon des öfteren lautstark gewünscht, umzugestalten. 

Im Rahmen der Projekterstellung wurde jedoch nicht nur die Verschönerung des Parks, sondern auch ein Umbau zu einem klimafreundlichen Stadt-Hotspot ausgearbeitet. Der Start für den Bau wurde damals mit Frühjahr 2020 anberaumt. Dieser wurde nun eingehalten, denn am Montag, 30. März, fanden sich einige Baufahrzeuge im Esterhazypark ein und begannen mit der geplanten Umstrukturierung.

Strenge Gesundheitsauflagen für den Baustart

Auf einer Fläche von 10.600 Quadratmetern soll ein erster Park-Hotspot für den Kampf gegen Klimawandel-bedingte Hitzeinseln in der Stadt entstehen. 

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Trotz der aktuellen Corona-Krise eine solch große Baustelle zu beginnen, bedeutet für die Bauherren sowie für die Stadt Wien enormen Aufwand. Denn es müssen strenge Gesundheitsauflagen erfüllt werden. Auf die Frage, warum das Projekt nicht wie viele andere einfach verschoben wurde, gab die Stadt Wien zu bedenken, dass die Firmen, die die Ausschreibungen gewonnen haben, ein Recht auf Einhaltung des Vertrages haben. Dieser wiederum gewährleistet, dass die Unternehmen ihr Personal auch weiterhin bezahlen können. Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist ebenfalls skeptisch, appelliert jedoch an die Gewissenhaftigkeit der Unternehmen: "Es sind herausfordernde Zeiten und jeder von uns hat sich den Baustart für dieses Pilotprojekt anders vorgestellt. Aber ich gehe davon aus, dass die nun arbeitenden Firmen ein großes Eigeninteresse an der gewissenhaften Umsetzung haben und ich bin froh, dass damit auch wichtige Arbeitsplätze gehalten werden können."

Finanzierung für den "Cooling Park" in Schwebe

Als das Projekt des ersten "Cooling Parks" Wien Ende 2019 präsentiert wurde, lag auch ein Finanzierungsplan vor. Dieser beinhaltete eine Drittelzahlung der Gesamtkosten, diese sind mit einer Million Euro berechnet worden, zwischen dem Bezirk Mariahilf, der Stadt Wien und auch dem Haus des Meeres. Auf Grund des Coronavirus und der damit verbundenen Engpässe ist die Aufteilung jedoch nun nicht mehr gesichert. "Wir waren ziemlich überrascht, als wir Ende letzter Woche davon erfahren haben, dass ab Montag, 30. März, im Park gearbeitet wird. Wir haben von unserer Seite schon vor zwei Wochen sowohl das Stadtgartenamt als auch die Bezirksvorstehung davon informiert, dass wir auf Grund der momentanen Situation zur Zeit keine Zahlungen mehr dafür leisten können," erklärt Michael Mitic, Direktor des Aquazoos. 

Laut Bezirk hätte das Haus des Meeres aber bereits vor der Krise weit weniger gezahlt als genau ein Drittel der Kosten. "Wir wissen, dass die Wiener Stadtgärten Gespräche mit dem Haus des Meeres darüber führen. Wir gehen davon aus, dass sie eine Lösung finden werden, mit der alle Seiten zufrieden sein werden", heißt es aus dem Büro der Bezirksvorstehung.

Die Fertigstellung des ersten "Cooling Parks" im Esterhazypark ist noch immer mit Sommer geplant. Ob der Zeitplan auch tatsächlich eingehalten werden kann, ist derzeit noch nicht fix. Die bz bleibt dran.

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