Mariahilf
Die neue Gürtelterrasse wird fertig

In den Herbstferien verlegten die Arbeiter vor der Kirche „Maria vom Siege“ die letzten Steine – auch bei Regenwetter.
  • In den Herbstferien verlegten die Arbeiter vor der Kirche „Maria vom Siege“ die letzten Steine – auch bei Regenwetter.
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

Die Brücke „Maria vom Siege“ am Mariahilfer Gürtel wurde zur Verweilzone umgestaltet.

MARIAHILF. Grenzen überwinden und Verbindungen zwischen Mariahilf und Rudolfsheim-Fünfhaus stärken – das haben sich die Bezirksvorsteher vom 6. und15. Bezirk, Markus Rumelhart und Gerhard Zatlokal (beide SPÖ), einhellig vorgenommen. Der neue Zebrastreifen samt Ampel zwischen Feuerwehr und Franz-Schwarz-Park war sozusagen die Aufwärmübung für dieses Vorhaben, nun geht es an die Aufwertung der Gürtel-Mittelzone:

Mariahilf und Rudolfsheim und damit der innere und der äußere Gürtel sind unmittelbar vor der weithin sichtbaren Kirche „Maria vom Siege“ mit der gleichnamigen Brücke miteinander verbunden. Diese wurde in den vergangenen Wochen von einer schmucklosen Betonüberplattung der U6-Trasse in eine attraktive Verweilzone umgestaltet: „Mehr Platz für Fußgänger“ lautete die Vorgabe, die mit verbreiterten Gehsteigen samt Niveauangleichung an die Fahrbahn umgesetzt worden ist. Dabei kamen übrigens die gleichen hellen Pflastersteine zum Einsatz, die man bereits aus der Otto-Bauer-Gasse und Königs-eggasse kennt. Neue Beleuchtungskörper sorgen auf der Maria-vom-Siege-Brücke nun auch an düsteren Herbsttagen für erhellende Stimmung. Umgekehrt kümmern sich an heißen Sommertagen vier neue Bäume um die Beschattung – wenn sie dereinst ausgewachsen sein werden. Das Tüpfelchen am i ist aber der Trinkbrunnen samt tief liegendem Wassernapf für Vierbeiner.

Ein schwieriges Unterfangen

Rund 1.380 Quadratmeter beträgt die umgestaltete Fläche. Davon liegen 840 Quadratmeter in Mariahilf und 540 in Rudolfsheim. Als wäre es nicht schon Herausforderung genug, zwei Bezirke und mehrere zuständige Magistratsabteilungen zusammenzubringen, gab es auch noch eine weitere Hürde, die zu überwinden war, bevor die Bauarbeiter in den Herbstferien die letzten Steine verlegen konnten: Auf Brücken gelten eigene Regeln. Im Falle der Maria-vom-Siege-Brücke durften etwa die vier neuen Bäume nicht direkt auf dem Tragwerk der Brücke eingesetzt werden, sondern nur daneben. Auch beträgt die Gewichtsbeschränkung maximal 12 Tonnen, deshalb musste bei allen neu eingebauten Elementen penibel aufs Gewicht geachtet werden – auch auf jenes der Gustostückerl: „Wir lassen spezielle Sitzmöbel für die neue Terrasse produzieren, um eine attraktive Zone zum Verweilen zu schaffen.“

Fünf bunte Sitzringe sollen im „Niemandsland“ zwischen 6. und 15. Bezirk zum neuen Treffpunkt werden. Sogar drehbar werden diese sein: „Man kann sich zur Sonne oder auch von ihr wegdrehen, wie es eben beliebt. Das ringförmige und innovative Design schützt auch ein wenig vor Regen und Sonneneinstrahlung“, freut sich Markus Rumelhart, der versichert, dass die Maria-vom-Siege-Brücke auch nach dem Umbau mit Autos befahrbar sein wird. Und: „Wenn sich die Bewohner auf der Terrasse ein wenig heimelig fühlen, haben wir unser Ziel erreicht.“

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