Miteinander in Mariahilf
Gemeinsam leben im Grätzel

Bei der Ideenwerkstatt bringen Bürger ihre Vorschläge für nachbarschaftliche Projekte ein.
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  • Bei der Ideenwerkstatt bringen Bürger ihre Vorschläge für nachbarschaftliche Projekte ein.
  • Foto: Daniel Dutkowksi
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Die Nachbarschafts-initiative "Miteinander in Mariahilf" bringt Kunst, Kultur und Feste in den Bezirk.

Straßenfeste, eine Ideenwerkstatt für gemeinsame Projekte und viel Kunst und Kultur im Grätzel. Das und mehr ermöglicht die Initiative "Miteinander in Mariahilf". Seit vier Jahren vernetzt die Gebietsbetreuung Stadterneuerung Süd (GB*Süd) mit Unterstützung der Mariahilfer Bezirksvorstehung Nachbarn bei der Umsetzung von Ideen.

"Nach einer kurzen Winterpause wird die Arbeit rund um die fünf beschlossenen Projekte aus der Ideenwerkstatt des vergangenen Jahres wieder voll aufgenommen", erzählt Markus Steinbichler von der Gebietsbetreuung. Auf die Idee einer Bewohnerin geht etwa das "FiP - Frühstück im Park" zurück. Seit November wird von Freiwilligen jeden Mittwoch ein Frühstück für Obdachlose im Esterházypark zubereitet. An der Umsetzung der anderen Projekte wird derzeit noch in Arbeitsgruppen gearbeitet. Geplant ist etwa ein Projekt für Obstbaumpatenschaften mit Schülern und älteren Bewohnern aus Mariahilf. Dazu kommen noch mehrere Kunst- und Kulturinitativen.

Miteinander feiern

Aber auch im Frühjahr wird es im Bezirk nicht langweilig. Denn schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für allerlei Straßenfeste. Auf Straßenfest-Klassiker in der Esterházygasse und der Otto-Bauer-Gasse kann man sich auch heuer wieder freuen. Dazu kommen voraussichtlich wieder das Stiegenfest in der Corneliusgasse und der lange Tisch in der Hirschengasse. Eröffnet wird der Festreigen im Mai mit einem Fest des Fair-Play.06 Teams. "Das Motto ist 'Gemeinsam feiern in Mariahilf' und wir betreuen und koordinieren die Feste", erklärt Steinbichler.

Unbürokratische Förderung

Für grätzelbezogene Kunst- und Kulturaktivitäten gibt es auch heuer wieder finanzielle Unterstützung. Mit einer Projektbeschreibung können sich interessierte Künstler unbürokratisch bei der Gebietsbetreuung um eine Förderung von bis zu 300 Euro bewerben. In den vergangenen beiden Jahren haben bereits 29 Kunstschaffende davon profitiert.

Bezirkschef Markus Rumelhart (SPÖ) freut sich, dass die Initiative so gut angenommen wird. In diesem Jahr möchte er das Partnernetzwerk vergrößern und noch mehr Bürger zum "Miteinander" im Bezirk motivieren. "Wir möchten mehr Bewusstsein für den Mehrwert einer guten Nachbarschaft schaffen. Die Bewohner sollen dazu angeregt werden, Mitverantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen."

Ideen und Fragen können jederzeit per Mail an die Gebietsbetreuung unter sued@gbstern.at geschickt werden. Das nächste Netzwerktreffen findet am 19. Februar um 9.30 Uhr im Jedmayer, Gumpendorfer Gürtel 8, statt.

Bei der Ideenwerkstatt bringen Bürger ihre Vorschläge für nachbarschaftliche Projekte ein.
In der Ideenwerkstatt bringen Bürger Vorschläge für nachbarschaftliche Projekte ein.

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