"Zeit lässt es nicht zu"
Kurz nach Eröffnung verlässt Käserei die Naschmarkthalle
- Der Freiraum Naschmarkt sucht nach einem neuen Stand. Die Käserei Fratelli Valentino zog vor Kurzem aus.
- Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
- hochgeladen von Pia Rotter
Nur wenige Monate nach Eröffnung zieht ein Stand des neuen Freiraum Naschmarkt wieder aus. Wieso gibt das Unternehmen einen heiß umworbenen Platz in der Naschmarkthalle auf? MeinBezirk hat bei den Betreibern nachgefragt.
WIEN. Etwas mehr als zwei Monate sind vergangen, seit der Freiraum Naschmarkt – im Volksmund oft Naschmarkthalle genannt – offiziell eröffnet wurde. 850 Quadratmeter Marktfläche versehen mit 13 Standlerinnen und Standlern laden seitdem Flanierende zum Durchschlendern ein, eine Dachterrasse bietet einen zuvor nicht möglichen Ausblick über das Grätzl.
Vom Konstrukt am Naschmarkt waren anfangs nicht alle überzeugt. Es passe nicht in die bestehende Architektur, die Freifläche sei ohne Gebäude schöner gewesen. Inzwischen sind die meisten kritischen Stimmen verstummt. Bis vor Kurzem: Eine Meldung ließ die Diskussion wieder aufleben.
Käserei zieht weg
Die für die Standvergabe zuständige Magistratsabteilung 59 – Marktamt verkündete, dass einer der 13 Marktstände in der Halle zu vermieten ist. Es handelt sich um den ehemaligen Stand der Käserei Fratelli Valentino.
- Das Projekt war vor der Eröffnung nicht unumstritten. Inzwischen sind aber die meisten kritischen Stimmen verstummt.
- Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
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Wieso gaben die italienischen Brüder den heiß umworbenen Marktplatz nach wenigen Monaten auf? Wie die Valentino-Brüder bestätigen, liegt es nicht an der Halle: "Da wir im Begriff sind, einen neuen Standort im 23. Bezirk aufzubauen und dorthin auch die Käserei verlagern werden, lässt es unsere Zeit leider nicht zu, das Projekt Naschmarkt weiter zu betreiben", beziehen Pasquale und Gianni Valentino Stellung. Man sehe seine Zukunft im 9. und im 23. Bezirk, dorthin wolle man seine Energie stecken.
Floridsdorfer bevorzugt
Zu einem späteren Zeitpunkt wolle man wieder auf den Märkten vertreten sein – ob täglich, tageweise oder in Kooperation mit anderen Unternehmen. Zuerst wolle man sich aber auf den Ausbau der größeren Produktionsstätten fokussieren.
Zurück in die Halle: Vergeben werden 17 Quadratmeter Fläche, bestückt mit Fließenboden, ausgestattet mit Wasser und Strom. Preis: zwischen 14,7 und 17,8 Euro pro Quadratmeter monatlich. Bis Donnerstag, 19. Februar, können Interessierte ihre Projektentwürfe beim Marktamt präsentieren. Bevorzugt werden Marktparteien des Floridsdorfer Marktes, die wegen der aktuellen Freiräumung der mittleren Reihe dort in die Halle umziehen wollen.
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