Mattersburg spart
So macht die Stadt ihre Energieversorgung unabhängig und günstiger
- Der Mattersburger Gemeinderat hat eine Energiepartnerschaft mit der Burgenland Energie beschlossen.
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Der Mattersburger Gemeinderat hat eine Energiepartnerschaft mit der Burgenland Energie beschlossen. Das Maßnahmenpaket soll die Energiekosten senken, den Ausbau der Photovoltaik vorantreiben und die Energieunabhängigkeit der Stadt stärken. Ziel ist eine klimaneutrale Energieversorgung mit langfristigen Einsparungen für die Gemeinde.
MATTERSBURG. Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung die Energiepartnerschaft mit der Burgenland Energie beschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit der Mattersburger Energieversorgung. Das Maßnahmenpaket war dem Gemeinderat bereits in der Sitzung am 24. Juni von Burgenland Energie Vorstands-Vorsitzendem Stephan Sharma präsentiert worden.
Das Paket der Burgenland Energie umfasst für Mattersburg neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 156,8 kWp auf sechs Objekten im Contracting-Modell, wodurch für die Gemeinde keine direkten Investitionskosten anfallen. Darüber hinaus werden die Straßenbeleuchtung sowie die Ladestationen in der Kremsergasse und der Leitgebgasse ergänzend zur regionalen Energiegemeinschaft in den "Fanclub Burgenland Unabhängig" der Burgenland Energie integriert.
- Das Maßnahmenpaket soll die Energiekosten senken, den Ausbau der Photovoltaik vorantreiben und die Energieunabhängigkeit der Stadt stärken.
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Einsparungen von rund 42.000 Euro jährlich
Nach Angaben der Stadt ergibt sich daraus bei den aktuellen Energiepreisen eine jährliche Einsparung bei den Energiekosten von rund 13.000 Euro. Die regionale Energiegemeinschaft mit Kommunalbauten ohne PV-Anlage bringt zusätzliche Einsparungen von rund 4.500 pro Jahr, der Fanclub weitere rund 1.200 Euro jährlich. Insgesamt beläuft sich die jährliche Ersparnis des Pakets auf rund 18.700 Euro. Nach Ende der PV-Laufzeit soll die jährliche Gesamtersparnis bei rund 42.000 Euro liegen.
Beste Lösung für die Stadtgemeinde
Bürgermeisterin Claudia Schlager erklärte: "Das Paket der Burgenland Energie bringt kommunale Entlastung bei maximaler Umsetzungssicherheit und langfristiger Energieunabhängigkeit. Wir haben uns vor der Entscheidung zur Partnerschaft mit der Burgenland Energie natürlich auch mit alternativen Modellen beschäftigt, welche die Verwendung von lokalen Energie-Speichern in der Gemeinde miteinbeziehen. Dieses Modell kann für einzelne Standorte interessant sein, ist aber für die Stadtgemeinde mit deutlich höheren Anschaffungskosten und zusätzlichen Risiken in Betrieb, Wartung und Ersatz bei allen Objekten verbunden."
Der beschlossene Weg mit Burgenland Energie würde eigene PV-Anlagen und die regionale Energiegemeinschaft mit den Vorteilen des landesweiten Fanclub Burgenland durch landesweite Wind- und PV-Erzeugung und den Ausbau großer überregionaler Speicherkapazitäten kombinieren. Dazu kommen Betrieb, Wartung, Förderabwicklung und konkrete Folgeprojekte zur Modernisierung der Beleuchtungsanlagen. "Das Paket ist die beste Gesamtlösung für Mattersburg", resümiert die Ortschefin.
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