Fünfstelliger Betrag
Sozialleistungsbetrug im Bezirk Mattersburg

Durch die Angabe eines falschen Hauptwohnsitzes kann man gut verdienen – so lange man nicht von der Polizei erwischt wird.
  • Durch die Angabe eines falschen Hauptwohnsitzes kann man gut verdienen – so lange man nicht von der Polizei erwischt wird.
  • Foto: Potmesil
  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

BEZIRK MATTERSBURG. Seit 2014 schädigte ein 47-jähriger Österreicher das AMS, die BGKK und die PVA der Angestellten. Über die Jahre summierte sich der Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Falscher Hauptwohnsitz

Im September 2014 meldete er mit einem 57-jährigen Mann in einem Mattersburger Gemeindeamt Hauptwohnsitz an. Tatsächlich lebte der 47-Jährige in Sopron bei seiner Gattin. Weil der dem AMS die Umsiedlung von Oberpullendorf nach Mattersburg gemeldet hatte, wurde das Arbeitslosengeld weiter ausbezahlt. Außerdem bezog er widerrechtlich Notstandshilfe, Krankengeld und Übergangsgeld, nahm sogar einen Reha-Aufenthalt nach einer Knie-Op in Anspruch.

Grund: zu wenig Geld

Der Mann ist geständig und es wurde bereits eine Ratenzahlung vereinbart. Als Motiv nannte er die fehlenden Geldmittel für den Lebensunterhalt.
Der 57-jährige Unterkunftsgeber ist ebenfalls geständig.

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