28.05.2016, 23:36 Uhr

Es gibt sie die Milch aus dem Burgenland

Endlich gibt es Gutes zu berichten. Nachdem ich heute Vormittag einen Artikel über die Schwierigkeit des regionalen Einkaufes berichtet habe wollte ich dem Ganzen doch noch genauer nachgehen.
Ich bin auf einen sehr interessanten Artikel aus dem Jahr 2014 der auf mein Bezirk.at eingestellt war gestoßen.
Die Milch unserer Bauern wird an NÖM und Berglandmilch geliefert! Volltreffer!
Auch wenn auf den Packungen nicht explizit "kommt aus dem Burgenland" steht,
können wir schon davon aus gehen, dass wir Milch, Käse Joghurt usw. von burgenländischen Kühen genießen.

Zum Weltmilchtag am 1. Juni sind einige Aktionen im Burgenland geplant


Jedes Jahr steht der 1. Juni im Zeichen der Milch. Im EO gab es am 23. Mai eine Pressekonferenz und eine Werbeaktion rund um den Weltmilchtag.
"Milch ist eines der gesündesten Lebensmittel. Jedes Jahr wird am Weltmilchtag verstärkt auf die Bedeutung der Milch für die Ernährung und Gesundheit der Bevölkerung hingewiesen. Die Milch als hochwertiges Nahrungsmittel sollte den Menschen von der Geburt an über die Kindheit und Jugend bis ins hohe Alter begleiten. Die Inhaltsstoffe der Milch, wie Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind gut verdaulich, helfen Defizite im Körperhaushalt der Menschen aufzufüllen und sind ein wahres Lebenselixier“, sagt Landesrat Andreas Liegenfeld.
Er streicht auch die Bedeutung der Milch in der Landwirtschaft hervor: " Milch ist für mich das Leitprodukt der österreichischen Landwirtschaft. Das Burgenland ist viertgrößtes Agrarland in Österreich. Die hochqualitative Milch aus unserem Land ist auch international anerkannt. Grund genug, um die Produzenten und deren Produkten zum Weltmilchtag vor den Vorhang zu holen", so Liegenfeld weiter.
Große Vielfalt an Produkten

„Ob als Vollmilch, Sauer- und Buttermilch, in Form von Joghurt und Milchmixgetränken, als Butter oder als Käse in all seinen vielfältigen, köstlichen Variationen – Milch und Milchprodukte gewinnen für die menschliche Ernährung immer mehr an Bedeutung. Als weiterer auch sehr wichtiger Effekt einer flächendeckenden Rinderhaltung und Milchwirtschaft ist neben der Ernährung die Pflege der Kulturlandschaft hervor zu streichen. Wiesen, Streuobstwiesen und Ackergrünlandflächen können am besten und wirtschaftlichsten über die Rinderwirtschaft genutzt und damit erhalten werden. Unsere schöne burgenländische Kulturlandschaft wird durch das Grünland aufgelockert und bietet der Tier- und Pflanzenwelt einen vielfältigen Lebensraum“, betont LK-Präs. Franz Stefan Hautzinger.
160 Milchbetriebe im Burgenland

Im Burgenland werden von 160 Milchviehbetrieben, die insgesamt 4.700 Kühe halten, jährlich 29 Millionen Kilogramm Milch produziert und ca. 26 Millionen Kilogramm an die Molkereien geliefert.
Von dieser Menge werden rund 60 % über die NÖM/MGN und 40 % über BERGLANDMILCH verarbeitet. Im Jahr 2013 lag die durchschnittliche Liefermenge pro Milchwirtschaftsbetrieb bei knapp 170.000 Kilogramm. Eine Kuh gibt pro Jahr eine Milchmenge von durchschnittlich 6.800 Kilogramm.
"Im Bezirk Oberwart haben wir 84 Milchbauern, die großteils an die NÖM/MGN liefern. Wir decken rund 80 Prozent des Eigenbedarfs ab, darum ist es wichtig, dass die Leute gezielt auf die Produkte zugreifen, die aus unserer Milch gemacht werden", sagt Milchbauer Otto Kaipel aus Wiesfleck.
"Die Betriebe aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf, sowie vereinzelt aus Oberwart liefern an die Berglandmilch. Das sind rund 12 Mio. Liter pro Jahr. Daraus werden auch Käsesorten wie der Moosbacher oder Schlossdamer produziert", ergänzt KR Johann Weber, Milchbauer aus Winten.
Multifunktionelle Aufgabe

„Gerade in Zeiten, wo die Landwirtschaft oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, ist es wichtig, dass man den Menschen bewusst macht, dass speziell im Tierzuchtbereich von der Landwirtschaft eine multifunktionelle Aufgabe übernommen wird. Die Tourismuswirtschaft kann nur in einer gepflegten Kulturlandschaft florieren. Auf diese Kulturlandschaft setzt der Urlaubs- und Thermaltourismus. Niemand in unserem Land kann die Pflege der Kulturlandschaft so günstig vornehmen wie die bäuerlichen Familienbetriebe. Damit auch in Zukunft eine flächendeckende Rinder- und Milchwirtschaft gewährleistet ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten dazu aufgerufen, beim Einkauf darauf zu achten, Milch- und Milchprodukte – gekennzeichnet mit dem AMA-Gütesiegel – von heimischen Molkereien zu kaufen. Nur so können die Landwirte für ihre Produkte gerechte Preise erzielen, die ihnen auch mittel- und langfristig die Möglichkeit geben, als Lebensmittelproduzenten für die Menschen in unserer Heimat zur Verfügung zu stehen“, so Landesrat Liegenfeld und Präsident Hautzinger abschließend.

http://www.meinbezirk.at/guessing/wirtschaft/vertr...

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