Jägerhausgasse
Ärger über Radabstellplatz

Leere Radständer und Stein-Ziegelbelag anstatt einer Wiese kritisieren Benjamin Preier (l) und Ernst Zlabinger.
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  • Foto: Pufler
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Ein Radabstellplatz in der Hetzendorfer Straße zur Jägerhausgasse erhitzt die Gemüter.

MEIDLING. "Ich suche nach dem Sinn dieser Parkplatzvernichtung, finde aber keinen", ärgert sich Ernst Zlabinger, Klubobmann der ÖVP Meidling. Grund ist der neue Radabstellplatz in der Hetzendorfer Straße zur Jägerhausgasse.
"Hier sind gut zwei Parkplätze verschwunden – und Räder werden hier auch keine abgestellt", wettert Benjamin Preier, Leiter der ÖVP-Sektion Hetzendorf-Altmannsdorf. Er weiß, dass hier regelmäßig Autofahrer gehalten haben, um sich bei der Bäckerei ihren Snack zu holen. "Das geht nun nicht mehr", ergreift der Bezirkspolitiker Partei für die Hetzendorfer. Wo einst Parkraum war, ist nun neben den Radständern ein größerer Bereich mit Steinziegeln ausgelegt worden – genau zwischen zwei Grünbereichen.

Die fehlende Wiese

"Wenn man hier wenigstens eine durchgehende Wiese gemacht hätte, würde ich das noch verstehen", so Zlabinger. Aber den Sinn des gepflasterten Bereichs versteht er nicht. 

"An dieser Stelle wurde geprüft, wie die Meidlinger sicherer die Hetzendorfer Straße überqueren können", weiß Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ). Das Ergebnis: Um die Sichtachse besser zu gestalten, wurde eine Gehsteigvorziehung beschlossen. Das heißt, nun können Autofahrer und Fußgänger einander frühzeitig sehen und so sicherer über den Kreuzungsbereich gelangen.

Der Restbereich wäre nur mehr neun Meter gewesen, was eineinhalb Parkplätzen entspricht.

Die Fahrradabstellanlage wurde errichtet, da es im Grätzel zu wenig solcher Möglichkeiten gibt.

Offen bleibt für Bezirksrat Ernst Zlabinger aber die Frage, warum auf der freien Fläche nicht eine Grünfläche geschaffen wurde. "Das konnte uns bislang noch niemand erklären", so Zlabinger und Preier unisono.

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