06.10.2017, 15:49 Uhr

Sicherheitsmaßnahmen vor Volksschule

Bgm. Vojta und StR Robert Bachinger klären mit DI Wenny, dem Verkehrsplaner der Gemeinde, die Maßnahmen vor der Volksschule Kapellerfeld (Foto: Stadtgemeinde Gerasdorf)
KAPELLERFELD. Kurz vor Schulbeginn gab es in Kapellerfeld vermehrt Beschwerden von Eltern über rücksichtlose PKW-Lenker, die das Fahrverbot im Schul- und Kindergartenbereich in der Schillergasse missachten. Nach einem Beschluss im Stadtrat können die ersten konkreten Maßnahmen zur Sicherheit der Kinder umgesetzt werden.

Fahrverbot

Für den Schulbereich in der Kapellerfelder Schillergasse gibt es an sich eine gute Lösung: In der Früh und zu Mittag gilt ein generelles Fahrverbot. Zusätzlich gibt es Bodeneinbauten, die eine niedrige Geschwindigkeit der Autofahrer bewirken sollen. Leider halten sich nicht immer alle PKW-Lenker an diese Vorschrift. Bedauerlicher Weise sind auch Eltern darunter, die ihre eigenen Kinder, um deren Schutz es eigentlich geht, zur Schule bringen.

Elternbefragung

Die Eltern wurden jetzt um ihre Ideen zur Verkehrsberuhigung gefragt. Auch in der Sitzung des Stadtrates wurden mehrere Maßnahmen beschlossen:
- Installation einer Begegnungszone mit Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
- Besser sichtbare, beidseitige Beschilderung von Fahrverbot und Begegnungszone und Bodenmarkierung
- Die Gerasdorfer Polizei wird um vermehrte Kontrollen gebeten

Expertengespräche

Dazu gab es jetzt eine Begehung mit dem Verkehrsgutachter der Gemeinde, DI Wenny, vor der Volksschule. Ein Gutachten ist erforderlich, um danach in einer Verhandlung mit der Bezirkshauptmannschaft die Begegnungszone verordnet zu bekommen. Ebenso sollen Teile der lockeren Kopfsteinpflaster im Boden durch Asphalt ersetzt werden.
Bgm. Vojta: „Wir sind jetzt einen Schritt weiter. Die zusätzlichen Verkehrstafeln sind schon bestellt. Sobald sie da sind, werden sie montiert. Hilfreich waren die über 20 Rückmeldungen, die ich persönlich von den Eltern erhalten habe. Dabei waren einige für einen zusätzlichen Poller und einige dagegen. Diese Notwendigkeit werden wir in den nächsten Monaten beobachten.“
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