Wien wird zur Lachnummer

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Weltweit gibt es nur drei Clowninnen-Festivals, eines davon findet alle zwei Jahre in Wien statt. Dieses Spektakel gibt’s sonst nur in Rio de Janeiro und Andorra.

Das KosmosTheater ­öffnet heuer bereits zum dritten Mal seine Tore für die besten Clownfrauen aus aller Welt. Auf die Idee für diese Veranstaltung sind Pamela Schartner und Gaby Pflügl gekommen. „Der Einfall kam uns, wie das manchmal so ist, beim Herum­albern im Kaffeehaus. Davor haben wir eine Clownfrau im Theater gesehen. Der Gedanke kam uns lässig vor, zuerst haben wir nur blöd darüber geredet, ein derartiges Festival zu organisieren“, erzählt Pamela Schartner.

Bewerbungen aus aller Welt
Aus der „Blödelei“ wurde bald eine durchdachte Idee. In Barbara Klein, der Direktorin des KosmosTheaters, fanden sie eine Partnerin. „Bevor wir es angegangen sind, sind wir auch beim Clowninnen-Festival in ­Andorra gewesen. Das dauert nur vier Tage, aber es gibt mehr Aufführungen, teilweise auch bis 3, 4 Uhr in der Früh“, erzählt Gaby Pflügl. „Das Festival in Rio ist unserem ähnlicher. Was aber alle gemeinsam haben, ist, dass die Stücke nur für Erwachsene sind.“
Um die Clownfrauen zu finden, die von 26. November bis 4. Dezember bei CLOWNIN auftreten, verschicken die beiden eine internationale Ausschreibung. „Die Frauen können sich dann bewerben, heuer waren es über 140 Bewerbungen für neun abendfüllende Shows. Eingeladen werden dann 30, 40 Clownfrauen. Dieses Mal stehen zum ersten Mal auch einige Männer auf der Bühne“, so die beiden Initiatorinnen.

Nur Enrico war interessant
Schartner und Pflügl erzählen, dass sie als Kinder Clowns nicht mochten, außer vielleicht Enrico von „Am dam des“. „Wir haben dann erfahren, dass es vielen Menschen so geht, manchen sind Clowns als Kinder sogar unheimlich gewesen“, so Schartner. Und Pflügl ergänzt: „Ich konnte es nicht leiden, wenn ein Clown jemanden nur verarscht hat.“ Schartner weiter: „Frauen erzählen mehr Geschichten, die auch oft von feinerer Art sind. Das berührt mich viel mehr.“ ­Clowninnen greifen auch andere Themen auf, ist Schartner überzeugt, „zum Beispiel Fettab­saugungen und das Schönheits­ideal überhaupt“.

Wunderbare Stücke
Die Clownfrauen aus aller Welt, die heuer im Kosmos zu sehen sind, haben – wie schon bei den Malen davor – wunderbar vielfältige Stücke im Gepäck. An neun Abenden gibt es insgesamt 14 Vorstellungen. Das Opening am 26. November bietet ein fulminantes Überraschungsprogramm der Clowninnen. Die Beiträge sind großteils ohne Worte, beziehungsweise auf Deutsch oder Englisch. Das genaue Programm finden Sie unter:
www.clownin.at oder
www.kosmostheater.at

Sie hatten die Idee zu CLOWNIN: Pamela Schartner und Gaby Pflügl organisieren das Festival zum dritten Mal.
Autor:

Sabine Ivankovits aus Innere Stadt

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