Nickelsdorf: Busse im Check

Polizei und ASFINAG führten Kontrollen bei Bussen durch.
  • Polizei und ASFINAG führten Kontrollen bei Bussen durch.
  • Foto: RMA/MEV-Verlag, Germany/Seidl Eckart
  • hochgeladen von Charlotte Titz

An der Aktion nahmen täglich  20 BeamtInnen der Landesverkehrsabteilung mit allen Fachbereichen, sowie der Autobahnpolizeiinspektionen Oberwart teil.

Technische Schwerpunkaktion

108 Fahrzeuge – davon 36 Omnibusse - kontrolliert und dabei
23 Kennzeichen – davon 9 von Omnibussen - wegen mangelnder Verkehrs- und Betriebssicherheit abgenommen;
326 Anzeigen an die Behörden erstattet
56 Sicherheitsleistungen eingehoben und
99 Organstrafverfügungen erlassen

Alkohol & überschrittene Lenkzeiten

Ein Pole lenkte einen Tankwagenzug (40-Tonner), beladen mit 23.600 kg entzündbarem erwärmten flüssigen Stoff der Klasse 3 ADR (UN 3256) in alkoholisiertem Zustand. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Im Zuge einer Lenker-, Fahrzeug- und Gefahrgutkontrolle am 09.12.2017, um 15.10 Uhr wurde im Zuge der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt, dass der Lenker neben seiner ihm persönlich zugewiesenen Fahrerkarte auch die Fahrerkarte seines Sohnes verwendete und das Fahrzeug überdies auch mehrmals ohne Verwendung einer Fahrerkarte mit dem Ziel gelenkt hatte, ordnungsgemäße Lenk- und Ruhezeiten vorzutäuschen.
Die unrechtmäßig verwendete Fahrerkarte wurde im Sinne der StPO sichergestellt. Im Zuge der weiteren Erhebungen stellte sich heraus, dass der Lenker insgesamt 18, zum größten Teil als „sehr schwerwiegend“ einzustufende Übertretungen der Sozialvorschriften begangen hatte. Für die aktuelle Fahrt mit 23 Tonnen gefährlichen Gütern war die zulässige tägliche Lenkzeit bereits überschritten, überdies hatte der Lenker keine ausreichende tägliche Ruhezeit für die aktuelle Fahrt vorzuweisen. Im Rahmen der technischen Unterwegskontrolle wurden überdies mehrere technische Mängel am Sattelanhänger festgestellt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Lenker wird wegen Übertretungen des GGBG und des KFG der BH Neusiedl am See und wegen des Verdachts der Fälschung eines Beweismittels der StA Eisenstadt zur Anzeige gebracht.

Brandgefahr

Bei einem in Serbien zugelassenen Linienbus auf dem Weg von Wien in Richtung Belgrad kam es zu teil gefährlichen Szenen. Auf Grund plötzlich auftretender starker Rauchentwicklung im Motorraum mussten die 70 Passagiere des Stockbusses unverzüglich den Bus verlassen. Beamte der Verkehrsabteilung kamen mit Feuerlöschern zum Bus um einen eventuellen Brand, welcher auf Grund der Geruchsentwicklung befürchtet wurde, zu verhindern. Es stellte sich heraus, dass ein soeben gerissener Keilriemen in die anderen Keilriemen hineingezogen wurde und es dadurch zum Brandgeruch kam. Bei der anschließenden technischen Überprüfung des Omnibusses wurden schwerste technische Mängel mit Gefahr im Verzug – Durchrostung, Bremsproblem, Fahrgestell gerissen – siehe Fotos unten) festgestellt. Die Fahrgäste wurden in der nahe gelegenen Shell-Tankstelle untergebracht bis zwei Ersatzbusse aus Wien kamen.

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