Nikitsch
Architekt Matthias Szauer verstorben
- LH Doskozil zeigt sich über das Ableben des Architekten tief betroffen.
- Foto: Peter Tyran
- hochgeladen von Barbara Babonitsch-Diewald
Der aus Nikitsch stammende Architekt Matthias Szauer ist im Alter von 87 Jahren verstorben.
NIKITSCH. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zeigt sich über das Ableben des Architekten Matthias Szauer tief betroffen: "Matthias Szauer war eine prägende Persönlichkeit der Architektur im Burgenland und über die Grenzen des Landes hinaus."
"Prägende Persönlichkeit"
Szauer habe als einer der wichtigsten Vertreter des Brutalismus, der Architektur der Spätmoderne gegolten, sein umfangreiches Oeuvre habe jedoch auch zahlreiche andere Typologien des Bauens umfasst. „Matthias Szauer war eine prägende Persönlichkeit der Architektur im Burgenland und über die Grenzen des Landes hinaus. Er hat sich enorme Verdienste um die Architektur und um das Burgenland erworben“, so der Landeshauptmann.
Zur Person
Geboren 1935 in Nikitsch, absolvierte Matthias Szauer das Gymnasium in Wien. Ab 1959 folgte sein Architekturstudium an der Akademie der Bildenden Künste (Schillerplatz) bei Clemens Holzmeister. Nach dem Diplom im Jahr 1963 gab es Studienaufenthalte in Mexiko und in den USA, wo er auch Kontakte mit den Bauhausarchitekten Walter Gropius und Ludwig Mies an der Rohe pflegte. Deren Einfluss in Szauers Schaffen besonders in Bezug auf die Harmonisierung von Form und Funktion sollten spürbar bleiben. Seit 1972 gehörte Matthias Szauer auch der Künstlergruppe Burgenland an.
Zu den von Matthias Szauer verwirklichten Projekten gehören:
- Kulturzentrum Güssing (1972)
- Schwerpunktkrankenhaus Oberwart (1974)
- Schul- und Sportzentrum Eisenstadt (1982)
- Kulturzentrum Eisenstadt (1982)
- Umgestaltung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder, Eisenstadt (2013)
- Mehrere Schulbauten
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