Kalkgruben
Feuerwehrmann soll selbst Brände gelegt haben
- Trockene Wiesen und Böschungen gerieten nach Brandstiftung in Kalkgruben in Brand.
- Foto: FF Weppersdorf
- hochgeladen von Victoria Rosenberger
Nach mehreren Flurbränden im Bezirk Oberpullendorf hat die Polizei einen 28-jährigen Feuerwehrmann wegen des Verdachts der Brandstiftung angezeigt. Bei seiner Einvernahme soll der Mann drei Taten gestanden haben.
KALKGRUBEN. Die Brände ereigneten sich Ende Juli und August auf Feldern, Wiesen und an Böschungen. Unter anderem geriet eine Böschung bei einem Jagdsitz an einem Güterweg in Brand. In einem weiteren Fall soll der Verdächtige Papier in seinem Auto angezündet und aus dem Fenster geworfen haben. Das Feuer griff anschließend auf eine trockene Wiese neben der B50 über.
- Der 28-jährige Feuerwehrmann soll die Feuer gelegt und anschließend selbst bei den Löscharbeiten geholfen haben.
- Foto: FF Weppersdorf
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Selbst als Helfer im Einsatz
Aufgefallen ist der 28-Jährige den Ermittlern auch durch sein Verhalten nach den Bränden. In zwei Fällen soll er selbst den Notruf verständigt haben und anschließend als Feuerwehrmann zum Einsatz ausgerückt sein. Dort beteiligte er sich an den Löscharbeiten.
Laut Polizeisprecherin Victoria Krojer konnten die Ermittler den Verdächtigen rasch ausforschen. Bei den drei Bränden entstand kein nennenswerter Sachschaden, Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte die Flammen jeweils rasch unter Kontrolle bringen. Der 28-Jährige wurde nach seinem Geständnis auf freiem Fuß angezeigt. Die weiteren Ermittlungen laufen.
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