Warnung in Markt St. Martin
Badeverbot für Naturbadesee wegen E.-coli-Bakterien
- Aufgrund einer erhöhten Belastung mit E.-coli-Bakterien gilt für den Naturbadesee Markt St. Martin bis auf Weiteres ein Badeverbot.
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Für den Naturbadesee Markt St. Martin gilt ab sofort ein Badeverbot. Die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf hat die Maßnahme verhängt, nachdem bei einer Wasseruntersuchung eine deutlich erhöhte Belastung mit Escherichia-coli-Bakterien (E. coli) festgestellt wurde.
MARKT ST. MARTIN. Bei der Probe vom 21. Juli wurden 580 koloniebildende Einheiten pro 100 Milliliter Wasser gemessen. Der gesetzliche Grenzwert für Kleinbadeteiche liegt bei 100 KBE/100 ml. Da die Wasserqualität damit nicht den Vorgaben des Bäderhygienegesetzes entspricht, bleibt das Baden bis auf Weiteres untersagt.
- Bis neue Wasserproben Entwarnung geben, bleibt das Baden im Naturbadesee Markt St. Martin aus gesundheitlichen Gründen untersagt.
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Ursache wird vermutet
Als mögliche Ursache gilt eine Verunreinigung des Füllwassers infolge der starken Unwetter und Niederschläge in den Tagen vor der Probennahme. Der Betreiber arbeitet bereits an Maßnahmen, um die Wasserqualität wiederherzustellen.
Das Badeverbot kann erst aufgehoben werden, wenn neue Untersuchungen bestätigen, dass der Grenzwert wieder eingehalten wird. Die Badewasserqualität wird regelmäßig von der Biologischen Station Illmitz kontrolliert.
E.-coli-Bakterien kommen natürlicherweise im Darm von Menschen und Tieren vor und dienen als Indikator für eine mögliche fäkale Verunreinigung des Wassers. Bestimmte Bakterienstämme können unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen oder andere Infektionen verursachen. Aus Vorsorgegründen wurde daher das Badeverbot ausgesprochen.
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