23.01.2012, 16:05 Uhr

Initiative: Sprachen öffnen fast alle Türen

Projekt: Verena Dunst, Gabriele Martinek, Tamara Arakilian-Schiffer, Petra Karall und Margot Bösenhofer.
Sprachen sind aus der Arbeitswelt von heute nicht mehr wegzudenken.

¶OBERPULLENDORF (EP). „Sprachen öffnen Türen“ - unter diesem Titel bietet das Berufsförderungsinstitut Burgenland (BFI) ein neues Qualifizierungs-angebot für Frauen an. Dieses 96.499,72 Euro teure Projekt ist auf Initiative von LR Verena Dunst und des Frauenreferates Burgenland entstanden und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Burgenland finanziert.

Persönlichkeit stärken
Als Basis für die maßgeschneiderte Maßnahme wurde die Studie „Integrationsbarrieren burgenländischer Frauen in der Arbeitswelt“ herangezogen. Von Anfang Jänner bis Ende August stehen für 20 Frauen Englisch als Schwerpunktsprache, aber auch Spanisch, Italienisch oder Rumänisch und andere Sprachen am täglichen Stundenplan. In 602 Lerneinheiten werden von TrainerInnen des BFI Frauen des Bezirkes Oberpullendorf geschult.
Neben dem sprachlichen Schwerpunkt soll die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt werden. Weiters erfahren die Frauen auch in anderen Bereichen Höherqualifizierung und individuelle, bedarfsorientierte Unterstützung und Begleitung. Die Zielgruppe sind erwerbslose, arbeitssuchende Frauen über 18 Jahre, AbsolventInnen einer Mittleren oder Höheren Schule, Akademikerinnen, Schulabbrecherinnen, Frauen mit guten Vorkenntnissen im Büro. Englisch als Handelssprache bildet dabei den Schwerpunkt, aber auch Kroatisch, Ungarisch, Spanisch oder Französisch gewinnen in der Wirtschaftswelt immer mehr an Bedeutung.

Unterstützung
Als Alternative zu Spanisch könne Italienisch, Rumänisch oder Russisch gewählt werden. „Ohne die entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse hat Frau es in der heutigen Arbeitswelt schwer. Ganz wichtig sind sie vor allem in der Büro- und Verkaufsarbeitswelt, denn Sprachen öffnen Türen und Sprachen verbinden“, weiß Verena Dunst.
„Durch die drei Phasen im Projekt Qualifizierung, Praktikum und Transfermodul mit Einzelcoaching bieten wir den Frauen eine optimale und bedarfsorientierte Unterstützung zur Eingliederung auf dem regionalen Arbeitsmarkt an. Die Frauen haben außerdem die Möglichkeit ein dreiwöchiges Praktikum zu absolvieren“, so Margot Bösendorfer vom BFI.Das Projekt ist in einem modularen Ablauf geplant. Die Module werden so abgehalten, dass es den Frauen möglich ist, auch noch später ins Projekt einzusteigen. Interessierte können sich noch bis Ende Feber beim BFI Oberpullendorf melden.
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