09.10.2014, 15:41 Uhr

Frauenleben im Bezirk

Vor kurzem fand die Bezirksfrauenkonferenz im Gasthaus Fuchs statt.

WEPPERSDORF. Zur Konferenz, die unter dem Motto des gleichnamigen Leitantrags "FRAUENleben im Bezirk" stand, fanden sich neben den zahlreichen Delegierten auch die Ehrengäste, Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst, Bezirksvorsitzender LR Dr. Peter Rezar, Bundesgeschäftsführer Mag. Norbert Darabos, GVV-Präsident LAbg. Bgm. Erich Trummer und der Hausherr Bgm Erich Zweiler ein. Zentrale Themen der Bezirksfrauenkonferenz sind „Teilzeit“ und „Frauenarmut“.

Anliegen der Frauen

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Bei der Konferenz, zu der offen eingeladen wurde, fand Bezirksfrauenvorsitzende LAbg. Bgmin Klaudia Friedl klare Worte „Es ist uns wichtig, die Anliegen aller Frauen zu hören, denn so können wir weiterhin glaubwürdige Frauenpolitik machen. Dafür stehe ich, dafür steht ihr und dafür steht die burgenländische Sozialdemokratie“. Friedl erläuterte weitere in einem kurzen Bericht die Frauenarbeit im Bezirk, und gab auch einen Ausblick: „Frauen haben in den letzten Jahren viel erreicht – wir mischen uns ein, wir übernehmen Verantwortung. Aber wir wollen mehr, wir haben auch noch viele Ziele: Vom Einkommen zum Auskommen bis zum sozialen Wohlfühlen in unseren Gemeinden.“

Miteinander

SPÖ Frauen - Landesvorsitzende Verena Dunst hielt in ihrem Referat „Gut für die Frauen. Gut fürs Land“ fest, was die Sozialdemokratie, als die Frauenpartei schlechthin, bereits für geschlechtergerechtes Miteinander geleistet hat. „Frauen sind in der Politik ebenso wichtig, wie in Führungsgremien. Wissenschaftliche Studien zeigen deutlich, dass monogeschlechtliche Teams leistungsschwächer sind, als gemischt geschlechtliche. Dies ist auch in der Politik so - deshalb ist es uns wichtig, dass Frauen sich mit ihrer Kompetenz einbringen und für die Menschen in den Gemeinden etwas auf die Beine stellen! Unsere Bürgermeisterinnen, die hunderten Gemeinderätinnen, die tausenden Ehrenamtlichen zeigen, was hier Grossartiges möglich ist“, so Dunst.
SPÖ-Bezirksvorsitzender Dr. Peter Rezar macht eindeutig klar, dass es in seinem Bezirk ein echtes Miteinander zwischen Frauen und Männern und eine gegenseitige Wertschätzung gibt „Für uns ist das Miteinander längst zur Selbstverständlichkeit geworden, worüber anderorts noch immer diskutiert wird. Die Bezirkszahlen bestätigen das, denn nur gemeinsam können tolle Wahlergebnisse erreicht werden und gute Arbeit für die Menschen in den Gemeinden, davon bin ich überzeugt“.
Im Leitantrag "FRAUENleben im BEzirk" fordern die Frauen des Bezirks den Ausbau der Väterkarenz, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, verpflichtende Kinderkrippen in jeder Gemeinde und gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Durch die Wahlen wurde LAbg. Bgmin. Klaudia Friedl im Amt als Bezirksfrauenvorsitzende mit 100% der delegierten Stimmen bestätigt. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterinnen: ÖGB.-Vorsitzende Hannelore Binder (Kalkgruben), GRin Grubich Christina (Kaisersdorf), GRin Karall Petra (Markt St. Martin), GRin Pingitzer Claudia (Deutschkreutz), GRin Rathmanner Susanna (Neutal), GRin Mag.a Tremmel Gabi (Oberpetersdorf) und Vize-Bgmin. Trummer Elisabeth Agnes (Oberpullendorf).
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