01.06.2016, 07:00 Uhr

"Das Auto musste heil bleiben!"

Der Weltmeisterwagen von Manfred Stohl aus 2000 war im Blickpunkt: Christian Jordanich lenkte ihn in Ungarn erneut zum Sieg. (Foto: Daniel Fessl)
Iseum-Rallye: Team um Christian Jordanich gewinnt auf ung. Boden

OBERPETERSDORF/SZOMBATHELY (O.Frank). Die Iseum-Rallye auf ung. Boden hatte für das Jordy FunCar-Team drei Erfolgsgaranten: Fahrer Christian Jordanich, Co-Pilot Helmuth Bschaden und Servicetechniker Dominik Jordanich. Das Gebot: „Das Auto musste heil bleiben!“ Denn das Werksteam ging mit einem Mitsubishi Evo 6 an den Start – jenes 300 PS-starke Auto, mit dem Manfred Stohl im Jahr 2000 zum Rallye-Weltmeistertitel fuhr.

Ein brutaler Vortrieb" des Evo
„Es war nur in den ersten Sonderprüfungen noch etwas unheimlich mit so einem geschichtsträchtigen Wagen zu fahren, aber dann lief alles wie am Schnürchen“, so Christian Jordanich. Der Oberpetersdorfer konnte sich als Fahrer auch rasch an den „brutalen Vortrieb“, wie er es umschrieb, gewöhnen. „Auch mussten wir uns noch mit der extremen Seitenführung und mit den Wahnsinns-Bremspunkten des Ex-WM-Autos anfreunden“, erklärte der Motorsportfreak weiter. Am Ende der Rallye überwog der Jubel: Zugleich als bestes ausländisches Team, ging das Trio als Sieger in der Gruppe 20 hervor. „Mit dieser Teamleistung können wir mehr als zufrieden sein“, jubelte der Siegerpilot.
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