Diplomüberreichung
20 neue Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten für das Burgenland

20 Absolventen der GKPS Oberwart erhielten ihre Dekrete
  • 20 Absolventen der GKPS Oberwart erhielten ihre Dekrete
  • Foto: Landesmedienservice/Fenz
  • hochgeladen von Michael Strini

OBERWART. Soziallandesrat Christian Illedits überreichte 15 Frauen und fünf Männern, die ihre Pflegeassistenzausbildung an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Oberwart absolvierten, ihre Abschlussdekrete.
Illedits hob die Wichtigkeit des gesamten Berufsstandes hervor: "Eine Ausbildung im Pflegebereich qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für einen sicheren Karriereweg. Es spricht für sich, dass heuer 20 Schülerinnen und Schüler ihr Diplom erhalten und zeigt gleichzeitig auf, wie zukunftsweisend dieser Beruf ist, vor allem vor dem Hintergrund des steigenden Pflegebedarfs."

3.200 Stunden in Theorie und Praxis

Die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Oberwart bietet, neben der Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger, auch eine Ausbildung zur Pflegefachassistenz an.
Damit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von hochwertigen Arbeitskräften im Pflegebereich im Burgenland. Nach erfolgreicher zweijähriger Ausbildung, die insgesamt 3.200 Stunden (Anm.: Vollzeitausbildung) in Theorie und Praxis umfasst, erwartet die Schüler ein breites Aufgabenfeld in der Pflege und Betreuung. Von der Unterstützung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, über die Durchführung von Grundtechniken der Pflege und Mobilisation, Körperpflege und Ernährung, Krankenbeobachtung (Erhebung und Überwachung medizinischer Basisdaten) bis hin zur Mitwirkung an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

Hochwertige Ausbildung

"Als zuständiger Landesrat für Soziales und den Arbeitsmarkt ist mir eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Pflegebereich ein großes Anliegen", so Illedits. Diese ist Voraussetzung für die bestmögliche Pflege und Betreuung von Menschen, vor allem aber bei Personen mit speziellen Bedürfnissen. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten für die Absolventinnen und Absolventen ist breit gefächert, sei es in der Gesundheits- und Krankenpflege oder in (teil-)stationären Einrichtungen, sowie im Rahmen der mobilen Betreuung für Kinder, Jugendliche und Familien."
Mit dem neuen Zukunftsplan Pflege erarbeitete man 21 Maßnahmen für die Zukunft. Damit möchte das Land das Pflegeangebot ausbauen und den künftigen Bedarf abdecken. Einer dieser wichtigen Punkte sieht auch die Attraktivierung des Pflegeberufes vor, um mehr Interessentinnen und Interessenten für dieses Berufsfeld zu gewinnen. Die wichtigsten Anhaltspunkte sind eine angemessene Bezahlung für die wertvolle Arbeiter einer pflegenden bzw. betreuenden Person. Daher erhalten auch pflegende bzw. betreuende Angehörige im neuen Anstellungsmodell eine Nettoentlohnung von 1.700 Euro auf Basis einer Vollbeschäftigung ab Pflegestufe 5. Zudem werden die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Berufsfeld unterstützt und erweitert. Damit setzt das Land aktive Schritte um die Beliebtheit dieses oftmals unterschätzten Berufes zu steigern.

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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