Markt Allhau
Hallers Kreislauf- Landwirtschaft

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"Nicht immer ist KLEIN besser als GROSS" sagt Tierarzt Christoph Haller

MARKT ALLHAU (ps). Die Menschen der Region fragen sich, was das beste Mittel sei um das RAMSAR Schutzgebiet entlang der Lafnitz zu bewirtschaften. Dazu Christoph Haller, Tierarzt und Großlandwirt in Markt Allhau, einer der wesentlichen Erhalter dieses Schutzgebietes.
„Kulturflächen dienen den Menschen entweder zur Ernährung oder für Besiedelung. Im Schutzgebiet des Lafnitztales dienen die Wiesenflächen der Ernährung unserer Bullen mit Gras und Heu. Und was nicht für die Ernährung taugt, wird als Einstreu verwendet. Der Stallmist wird dann zu Biogas und Ökostrom für mehr als 3.000 Haushalte verarbeitet. So schließt sich der Kreis von Mensch und Natur. Hinterfragt werden meine großen Maschinen zur Bewirtschaftung. Nicht immer ist klein besser als groß. Der Anpressdruck von großen Reifen ist pro Quadratzentimeter wesentlich geringer als bei kleineren Maschinen mit schmalen Reifen. Dadurch wird das Bodenleben wie Kleintiere, Regenwürmer und verschiedene Mikroorganismen geschützt, sie sind Garant für eine intakte Kulturlandschaft.“

Bull Beef im Bullinarium

„Nicht immer ist klein besser als groß. Das trifft in vollem Umfang auch auf unsere Rinderhaltung zu. Es kommt nicht auf die Gesamtanzahl der Tiere an, sondern wie sie gehalten werden. Unsere Bullen haben doppelt so viel Platz wie vorgeschrieben und werden auf Stroh gebettet, das täglich gewechselt wird. Und die Weiterverarbeitung des Stallmistes zu Ökostrom wäre in einer Kleinlandwirtschaft auch wirtschaftlich nicht möglich.“ Ab wann werden wir Hallers Bull Beef im Bullinarium genießen können? "Wir rechnen damit, dass wir es bis Mitte/Ende April 2020 schaffen werden. Dann hat Markt Allhau nicht nur wieder einen „Kirchenwirt“ wie es Bgm. Pferschy beim Spatenstich sagte, sondern auch ein Restaurant mit einem Infotainment, wo sich die Besucher nicht nur über Bull Beef informieren können, sondern auch über den Klimaschutz durch die gesamte Kreislaufwirtschaft im Lafnitztal.“ Alle Interessierten können sich auf der Homepage "bullinarium.com" schon einen virtuellen Vorgeschmack holen.

Autor:

Peter Seper aus Oberwart

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