"Omas gegen rechts - Südburgenland" unterstützen das Frauenvolksbegehren

Omas gegen rechts - Südburgenland kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit.
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BERNSTEIN (kv). Unterschrieben werden können die Unterstützungserklärungen - Don't Smoke, Frauenvolksbegehren, ORF ohne Zwangsgebühren und Asyl europagerecht umsetzen - in jedem Gemeindeamt, unabhängig davon, wo man wohnt. Lediglich ein Lichtbildausweis ist vorzulegen.
"Wir haben uns Bernstein ausgewählt, weil Bürgermeisterin Renate Habetler seit langem erfolgreich im Amt ist und es in den 171 burgenländischen Gemeinden nur 15 Ortschefinnen gibt. Außerdem hat sich Renate Habetler auch sehr für die Flüchtlingsintegration eingesetzt", so Gabriele Huterer.

Schutz gewähren

Frauen und Mädchen, aber auch Kinder sind bei Flucht und Migration in besonderem Maße von Gewalt bedroht. Das Thema könnte nach der Abschiebung von Familie Mohammad in Oberwart gar nicht aktueller sein. "Wir haben sehr viele Flüchtlinge aufgenommen und natürlich stieß ich dabei auch auf Gegenwehr. Doch die Integration hat gut funktioniert und vor allem die Kinder haben sich sehr schnell eingewöhnt und die Sprache gelernt, auch dank der Nachmittagsbetreuung im Kindergarten. Diese wurde übrigens ausschießlich durch Spenden finanziert", so Bgm.in Renate Habetler.

Frauenarmut bekämpfen

Frauen müssen oft Teilzeitarbeit annehmen, weil Kinderbetreuungseinrichtungen immer noch unzureichende Öffnungszeiten haben. Niedrige Einkommen ein Leben lang sind die Folge - und dadurch auch oft beschämend geringe Pensionen. "Armut bei Frauen ist ein großes Thema und Betroffene trauen sich sehr oft nicht um Hilfe zu bitten. Gerade Frauen mit Kindern haben Angst, ihre Kinder dadurch zu verlieren", so Gabriele Huterer.

Laute Omas

"Omas gegen rechts" entstanden im Herbst 2017 nach der Nationalratswahl auf Initiative von Monika Salzer und Susanne Scholl. Auch im Südburgenland hat sich Widerstand gegen den Zeitgeist formiert, rund 60 Mitglieder machen sich stark und erheben ihre Stimme. Die Aktionistinnen treffen sich regelmäßig zur Planung und Durchführung von Aktionen gegen eine rückwärtsgerichtete Politik, die Männer an die Macht, Frauen an den Herd und "Ausländer raus" haben möchten.

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