24.11.2016, 08:52 Uhr

Kampf um Park & Ride für Litzelsdorf

GV Helmut Samer, Parteiobmann Karl Grünwald und GV Roman Gumhalter bei der Besichtigung des Bauplatzes für die Park & Ride Anlage entlang der Güssinger Straße. (Foto: Thomas Gerbafczits)

Zur Vermeidung von Staub und Lärm im Ortskern setzt sich die SPÖ Litzelsdorf für eine Park & Ride Anlage ein.

LITZELSDORF. Rund 40 mal täglich durchquert alleine die Linie G1 den Ortskern Litzelsdorf, um die Pendler von und zu ihrem Arbeits- oder Studienort Wien zu bringen. Litzelsdorf ist ein Dorf mit vielen Pendlern und Studenten, nur etwa rund 130 Menschen haben vor Ort im Gewerbe- und Dienstleistungsbereich einen Arbeitsplatz. Die Bewohner entlang der Marktstraße beklagen dabei in den letzten Jahren die Lärm- und Staubbelastung durch den Busverkehr. „Die Errichtung einer Park & Ride Anlage außerhalb des Ortskerns bringt wesentliche Erleichterungen für unsere Pendler und gleichzeitig weniger Lärm und mehr Sicherheit für die Ortsbevölkerung“, sagt Ortsparteiobmann Karl Grünwald.

Sinnvolle Lösung

Die Verlegung der Busspur entlang der B57 wäre eine sinnvolle Lösung, für die sich die SPÖ schon seit langem einsetzt. Im Ortskern befinden sich Schule und Kindergarten, die erst letztes Jahr ausgebaut wurden und während der Wochentage das Ziel vieler Bewohner sind. "Ich habe im August dieses Jahres einen entsprechend Antrag beim Land eingebracht", sagt Bgm. Peter Fassl. Eine Entscheidung sei bis dato noch nicht gefallen.

Ein Langzeitprojekt

Seitens der Gemeinde Litzelsdorf wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung 8 der Bgld. Landesregierung und der BH Oberwart nach Forderung der Bevölkerung im Jahr 2010 mögliche Standorte erörtert. Man entschied sich für den Standort "Butterkreuzung", da in diesem Bereich bereits ein Zebrastreifen und eine Straßenbeleuchtung vorhanden sind und der Ort auch zentral liegt. "Wir haben den geplanten Bereich 2013 umgewidmet, LR Helmut Bieler sagte uns seine Unterstützung zu", so Bgm. Fassl.
Diese lange Zeitspanne erklärt der Bürgermeister so, dass ursprünglich geplant war, das Vorhaben als Gemeinde umsetzen, die Kosten hätten aber den Budgetrahmen überschritten. "Es gab daher im Vorfeld viele Gespräche mit Südburg, der Landesregierung, dem Planer und anderen Beteiligten", so Fassl abschließend.
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