Gemeinden sollen ihre Meinung kundtun

OSTTIROL (red). In der Diskussion um die Ausweisung von zusätzlichen Vorsorgeflächen stellt LAbg. Martin Mayerl fest, dass es dazu einen fast einstimmigen Beschluss des Tiroler Landtages gegeben hat. Die Ausnahme bildet die Liste Fritz.

Diese Vorsorgeflächen sollen eine Entscheidungshilfe bei der Erstellung von Raumordnungskonzepten und Flächenwidmungen in den Gemeinden sein. Der derzeitige Vorschlag ist ein Begutachtungsentwurf der Raumordnungsabteilung, der in allen Gemeinden aufliegt und öffentlich zugänglich ist.
„In einigen Bereichen ist der Begutachtungsentwurf allerdings überschießend und geht über den ursprünglichen Gedanken der Ausweisung von wertvollen landwirtschaftlichen Flächen hinaus“, erklärt Mayerl. Hier seienlaut Mayerl noch einige Detailfragen zu klären und bittet die Gemeinden bis zum Begutachtungsende bzw. dem Termin beim Land noch Änderungsvorschläge einzubringen.

In den letzten 50 Jahren hat sich die landwirtschaftliche Nutzfläche in Tirol halbiert. Bei zukünftigen Projekten benötigte es eine Interessenabwägung auf Augenhöhe zwischen Waldschutz, Naturschutz und wertvollen Grundflächen. Für die Verbauung von kargen Waldflächen, die Nutzung des vorhandenen Leerstandes und die Revitalisierung von Altgebäuden soll Bewusstseinsbildung betrieben und Anreize geschaffen werden.

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