Gleichenfeier auf der Baustelle des Lienzer Hallenbades

LIENZ (red). Dem Zimmerer Paul von der Firma Lusser war es vorbehalten, auf dem Gerüst hoch über den Festgästen bei der Gleichenfeier am Freitag, 15. Jänner, im Lienzer Hallenbad den traditionellen Spruch seiner Zunft vorzutragen. Er reimte passend zum Ort und dessen Funktion: „Hier kann sich jedermann erfrischen, den Staub von Leib und Seele wischen. Ob alt, ob jung, ob arm, ob reich – hier in dem Bad sind alle gleich.“

Ganz ist es noch nicht vollendet, das derzeit größte Bauvorhaben der Stadtgemeinde Lienz, aber die Marschroute stimmt. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, die als Bauherrin den obligaten „letzten Nagel“ in die Dachkonstruktion einschlug, verwies in ihrer Begrüßungsrede darauf, dass der Zeitplan bisher exakt eingehalten wurde und „auch monetär alles unter Dach und Fach ist“.

Blanik bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Firmen und unterstrich das gute Zusammenspiel quer durch die Fraktionen und in der Verwaltung bei der Realisierung einer anspruchsvollen Aufgabe: „Wir sprechen zwar von Aus- und Umbau, aber diese besondere Baustelle erweckt schon jetzt das Gefühl, dass etwas Neues entsteht.“

Die Ziele sind hoch gesteckt. „Die Lienzerinnen und Lienzer schauen da sehr genau hin. Dieses Bad muss perfekt funktionieren, muss einen Quantensprung in der Energiebilanz schaffen und vielen unterschiedlichen Publikumsgruppen genau das bieten, was sie sich wünschen. Wir haben sehr lange darüber nachgedacht und noch länger herumgerechnet, wie wir möglichst budgetschonend und doch attraktiv alles unter ein Dach bringen.“

Die wahren „Stars“ an diesem Tag seien aber die Arbeiter, unterstrich die Lienzer Bürgermeisterin: „ Ich bin stolz auf euch alle. Ihr habt super gearbeitet, seid in der Zeit geblieben, habt euch nicht vom Kurs abbringen lassen, obwohl ich weiß, dass es den einen oder anderen Knackpunkt gab.“ Speziell im neuen Saunabereich habe es architektonische Aufgaben gegeben, „die nur wahre Meister ihres Faches lösen konnten.“

Dipl.-Ing. Robert Wuggenig, Bereichsleiter der PORR Austria und damit Vertreter des Generalunternehmers unterstricht in seinem Statement ebenfalls die Qualität der Zusammenarbeit: „Auftraggeber und ausführende Firmen bilden hier ein tolles, lösungsorientiertes Team“. So sei es möglich geworden, auf den Tag genau zum geplanten Termin die Dachgleiche zu feiern, nach einer unfallfreien Bauphase, für deren sichere Umsetzung sich Wuggenig bei Polier Harald Wallner bedankte.

Nach dem Festakt auf der Baustelle, zu dem sich neben Gemeinderäten und Beamten auch viele Vertreter der bauausführenden Firmen einfanden, lud die Stadt noch zu einer Baujause im Restaurant-Café am Draupark.

Autor:

Hans Ebner aus Osttirol

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