Prägraten ist erste Bodenbündnis-Gemeinde Westösterreichs

Im Rahmen des Tiroler Gemeindeforums wurde Prägraten mit Bürgermeister Anton Steiner von LHStv. Ingrid Felipe und Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger (r.) im Bodenbündnis willkommen geheißen.
  • Im Rahmen des Tiroler Gemeindeforums wurde Prägraten mit Bürgermeister Anton Steiner von LHStv. Ingrid Felipe und Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger (r.) im Bodenbündnis willkommen geheißen.
  • Foto: Klimabündnis Tirol/Reuter
  • hochgeladen von Hans Ebner

PRÄGRATEN (red). Ein verantwortungsvoller Umgang mit lebendigem Boden spielt eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Gemeindeentwicklung. Das Klimabündnis Tirol setzt hier einen Schwerpunkt und unterstützt Gemeinden mit einem Maßnahmen-Plan. Prägraten am Großvenediger ist auf den Zug aufgesprungen – Sie ist die erste Bodenbündnis-Gemeinde Tirols.

„Ohne Bodenschutz kein Klimaschutz“, weiß Maria Legner vom Klimabündnis Tirol. Sie betreut im Rahmen des EU-Projekts Links4Soils Gemeinden auf dem Weg zu einem nachhaltigen Bodenmanagement. „In Tirol entstehen täglich aus 0,6 Hektar fruchtbarem Boden neue Bau- und Verkehrsflächen, gleichzeitig gibt es immer mehr zersiedelte Ortsteile und Gebäudeleerstände, die den Gemeinden Kopfzerbrechen bereiten“, so Legner. Vor diesem Hintergrund startet das Klimabündnis Tirol nun eine Boden-Offensive für Gemeinden zur nachhaltigen Planung sowie zur Anwendung lokaler Bodendaten.

Ganz vorne mit dabei ist die Gemeinde Prägraten und konnte damit als erste Bodenbündnis-Gemeinde Westösterreichs gewonnen werden. Damit bekennt sich die Gemeinde zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden. Gemeinsam mit dem Klimabündnis Tirol wurde ein Aktionsplan für drei Jahre ausgearbeitet. Ziel ist unter anderem die Verankerung eines nachhaltigen Bodenmanagements im örtlichen Raumordnungskonzept.
„Wir wollen in Sachen Bodenschutz eine Vorbildrolle einnehmen. Denn: Auch eine kleine, periphere Gemeinde kann im globalen Kontext eine tragende Rolle spielen“, so Bürgermeister Anton Steiner. Besonders wichtig seien dabei bewusstseinsbildende Maßnahmen zum Thema Klimaschutz und Boden sowie zu ökologischer Landwirtschaft und Humusaufbau. Im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Tirol beschloss der Gemeinderat auch den Beitritt zur globalen Partnerschaft des Vereins.

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