Verein Hand in Hand
Wunsch nach eigenem Wohnraum - "Wir haben bereits vorgefühlt"

Jonas ist einer der jungen Erwachsenen, der sich Gedanken um sein zukünftiges Wohnen macht.
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  • Jonas ist einer der jungen Erwachsenen, der sich Gedanken um sein zukünftiges Wohnen macht.
  • Foto: Hand in Hand
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Der Osttiroler Verein Hand in Hand sucht Bauträger, der WGs für junge Erwachsene mit Betreuungsbedarf ermöglicht.

OSTTIROL. Hand in Hand ist ein aktiver Osttiroler Verein für Familien, die mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen leben. Gegründet wurde er bereits vor über 20 Jahren. Dementsprechend sind viele Kinder des Vereins mittlerweile zu jungen Erwachsenen herangewachsen und auf dem Weg hinaus in ihr eigenes Leben. Mit diesem Streben nach Eigenständigkeit ist bei vielen natürlich auch der Wunsch nach einem eigenen Wohnraum verbunden. Der Verein ist daher schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Bauträger, der in seinem Bauvorhaben eine oder zwei miteinander verbundene Wohngemeinschaften (WGs) für je vier Personen, die dann von Fachkräften betreut werden, ermöglichen kann.

Mehrere Mitbewohner

"Wir haben uns bereits verschiedene Wohnverbände angesehen. Manche Trägervereine bieten aber nur kleinere Einheiten mit maximal zwei Bewohnern an. Das ist uns zu wenig", erklärt Hand in Hand Obfrau Pia Schlichenmaier. Als Grund dafür nennt sie beispielsweise die vielleicht mangelnde Kommunikation der Bewohner und eine mögliche Vereinsamung.
"Wir finden es einfach idealer, wenn in so einer Wohngemeinschaft mehr als zwei Leute leben", so Schlichenmaier.

Noch viele Schritte

Man habe bei einigen Bauträgern bereits "vorgefühlt", konkrete Gespräche gab es aber noch nicht, erzählt die Vereinsobfrau. Allerdings ist es mit einer passenden Wohnung noch lange nicht getan. Es braucht dann auch noch einen Trägerverein, der die Betreuung der Bewohner übernimmt. Je nach Unterstützungsbedarf erfolgt diese stundenweise bis hin zu rund um die Uhr.
Nicht zuletzt hängt die Umsetzung eines solchen Projektes in finanzieller Hinsicht auch vom Land Tirol ab. "Hier wird gerade ein Aktionsplan für Behindertenhilfe ausgearbeitet, was unter anderem durch Bedarfserhebungen ein langer Prozess ist", so Schlichenmaier.
Nichtsdestotrotz will der Verein an seiner Idee festhalten und hofft, dass in diesem Jahr eine Lösung gefunden werden kann.

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Jonas ist einer der jungen Erwachsenen, der sich Gedanken um sein zukünftiges Wohnen macht.
Hand in Hand Obfrau Pia Schlichenmaier
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