01.12.2017, 16:32 Uhr

"Der Verband ist topfit"

Werner Frömel, Franz Theurl und Josef Vergeiner veranschaulichten das Zahlenwerk des TVBO.

TVBO Spitze präsentiert die Jahresrechnung und das Budget für das Kommende Jahr.

OSTTIROL (ebn). Mitten im Wahlkampf um die Sitze im TVB-Aufsichtsrat und Vorstand präsentierte Obmann Franz Theurl flankiert von AR-Vorsitzendem Werner Frömel und Wirtschaftstreuhänder Josef Vergeiner betont sachlich die Jahresrechnung des TVBO und das Budget für 2018.

"Es braucht hohe kaufmännische Kompetenz, trotz der hohen Verbindlichkeiten das Marketing auszubauen und auch die Infrastruktur zu verbessern. Wir haben ein tolles Team, das dies ermöglicht hat", eröffnete Theurl.
Wichtigste Eckpunkte des Zahlenkonglomerats sind der Abbau der Verbindlichkeiten und die nun positive Eigenkapitalquote.
Letztere veränderte sich von Minus 400.000 Euro im Jahr 2015 auf auf ein Guthaben von 548.000 Euro für 2016. Auch die Schulden wurden in den vergangenen Jahren stark abgebaut. "Mit der Fusinonierung in Jahr 2008 hatte der Verband 16 Millionen Euro Schulden. Jetzt sind wird bei 6,8 Millionen", so der Obmann.

Betrachtet man das Budget für das kommende Jahr, so werden die Schulden noch kleiner werden. Für 2018 sind keine neuen Darlehensaufnahmen geplant. Auf der Einnahmenseite wurden für das kommende Jahr 4,8 Millionen Euro aus den Pflichtbeiträgen und 3 Millionen aus der Aufenthaltsabgabe prognostiziert. Dem gegenüber stehen Ausgaben von 2,5 Millionen Euro für Personal und Verwaltung, 2,1 Millionen Euro für Marketing oder 1,9 Millionen Euro für die Infrastruktur.
Im kommenden Jahr soll der Gewinn des Verbandes laut Budgetplan die Millionengrenze übersteigen. Aufgrund dieser Zahlen ist Theurl auch strikt gegen eine Erhöhung der Aufenthaltsabgabe. "Das ist auch keine Wahltaktik, sondern aufgrund der Finanzlage nicht notwendig", so Theurl. Allerdings nur, wenn keine großen Investitionen getätigt werden müssen.

In Stillstand will man aber nicht verharren. "Wir wollen und können in Zukunft Investitionen tätigen. Der Verband ist finanziell topfit - diese Basis haben wir geschaffen. Über eventuelle Beteiligungen entscheidet aber immer das Land, der Aufsichtsrat und die Vollversammlung", so Theurl.

Bei den momentanen Rochaden im TVB-Wahlkampf kann man es zwar kaum glauben, aber AR-Vorsitzender Wener Frömel spricht von einer guten Zusammenarbeit im Gremium. "Bei 85 Abstimmungen gab es nur fünf Mal Gegenstimmen. Alle haben die bisherigen Entscheidungen konstruktiv mitgetragen. Deshalb kann ich die Kritik, die derzeit geübt wird, nicht ganz nachvollziehen", so Frömel.
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