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Warum Kunst durch Künstliche Intelligenz nicht kultiviert wird

Redakteur Lukas Ipirotis schreibt für die Bezirke Ottakring, Hernals und Währing.  | Foto: Max Spitzauer
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MeinBezirk-Redakteur Lukas Ipirotis sieht die Arbeit der Schülerinnen und Schüler bei "Kids in Fashion" als Beweis dafür, dass Kunstschaffen niemals durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann. 

WIEN/OTTAKRING. Es gibt ein Argument, das immer gerne aufkommt, wenn es um den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz geht: „Durch KI haben Menschen, denen die künstlerischen Fähigkeiten fehlen, endlich auch die Möglichkeit, Kunst zu schaffen.“

Auch wenn das Argument impliziert, dass im Menschen ein inhärenter Wunsch verankert ist, aller Widrigkeiten zum Trotz Kunst schaffen zu wollen, hat eigentlich niemand ein automatisches Recht darauf. Denn beim Malen, Designen oder Schreiben ist es wie bei jeder anderen Fähigkeit auch: Meisterinnen und Meister können nicht durch Prompts erschaffen werden.

Große Kunst benötigt seine Zeit

Niemand beweist das besser als die jungen Schülerinnen und Schüler, die ihre künstlerischen Fähigkeiten bei „Kids in Fashion“ gezeigt haben (siehe unten). Sie hatten eine Idee, die sie nach Stunden harter Kreativarbeit umgesetzt haben. Natürlich wäre es einfacher gewesen, die Wünsche in ein KI-Programm einzugeben. Aber wer sagt, dass es einfach sein soll? Denn ein Handwerk fällt einem nicht in die Hände, Kunstschaffen muss kultiviert werden.

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