6. August 1945
Ein Teil von Hiroshima befindet sich auch in Ottakring

Das Hiroshima-Denkmal stammt aus einem Trümmerteil des zerstörten Rathauses in Hiroshima.  | Foto: BV 16
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  • Das Hiroshima-Denkmal stammt aus einem Trümmerteil des zerstörten Rathauses in Hiroshima.
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Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima durch den Abwurf der Atombombe nahezu völlig zerstört. 80 Jahre später gedachte man in Ottakring der langen Beziehung, die man mit den Menschen und der Stadt in Japan hegt.

WIEN/OTTAKRING. Am 6. August 1945 fiel im Zuge des Zweiten Weltkrieges die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Etwa 140.000 Menschen, mehr als die Hälfte aller Einwohnerinnen und Einwohner, wurden dabei ermordet. 

Genau 80 Jahre später, am Mittwoch, 6. August, gedachte man in Ottakring dem schrecklichen Ereignis, das unzählige Menschenleben forderte. Ottakring und Hiroshima sind nämlich durch eine besondere Freundschaft verbunden.

Ein Teil von Hiroshima in Ottakring

Die länderübergreifende Verbindung zeigt sich auch anhand der Bewohnerinnen und Bewohner. So veröffentlichte der Ottakringer Autor Karl Bruckner 1961 das Buch "Sadako will leben", das die Geschichte eines jungen Mädchens infolge des Atombombenabwurfs erzählt. Das Werk wurde in über 70 Sprachen übersetzt und wird bis heute weltweit zur Friedenserziehung genutzt.

Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) und der japanische Botschafter, Kiminori Iwama, vor dem Hiroshima Denkmal am Richard-Wagner-Platz.  | Foto: BV 16
  • Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) und der japanische Botschafter, Kiminori Iwama, vor dem Hiroshima Denkmal am Richard-Wagner-Platz.
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Die besondere Freundschaft zwischen Hiroshima und Ottakring wird jedoch speziell durch das Hiroshima-Denkmal am Bezirksamt am Richard-Wagner-Platz 19 sichtbar. Es wurde aus einem Stein des zerstörten Rathauses in Hiroshima errichtet. 

"Beim Japanfest, dem Besuch des japanischen Botschafters, Kiminori Iwama, und jeder weiteren Gelegenheiten erzählen wir die Geschichte hinter diesem Denkmal", betont daher auch Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) in einem Facebook-Posting. Denn so sei es "unsere Verantwortung, aus der Geschichte zu lernen und uns jeden Tag für eine friedliche und gewaltfreie Zukunft einzusetzen." Seit 2009 liest man auf dem Hiroshima-Denkmal daher auch ein Wort in großen Lettern: Weltfrieden.

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Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) und der japanische Botschafter, Kiminori Iwama, vor dem Hiroshima Denkmal am Richard-Wagner-Platz.  | Foto: BV 16
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