Angriff in Wien
Tatverdächtige nach Attacke auf homosexuelles Paar ausgeforscht
- Der Polizei gelang es, ein Jahr nach einer Attacke auf ein homosexuelles Pärchen sechs Verdächtige auszuforschen. (Symbolfoto)
- Foto: BMI/Egon Weissheimer
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Nach einem Jahr gelang es der Polizei, eine Gruppe von Verdächtigen auszuforschen. Sie sollen ein homosexuelles Paar zunächst umringt und einer der Truppe den 28-jährigen Partner per Kopf-Tritt schwerstens verletzt haben.
WIEN/OTTAKRING. Ein Jahr nach einer zutiefst homophoben Attacke auf ein homosexuelles Pärchen in Ottakring gibt es laut "APA" einen Ermittlungserfolg für die Polizei. Im April 2025 sollen sechs Jugendliche das Paar zunächst umringt haben.
Es folgten Beleidigungen gegen die beiden. Ein 16-Jähriger soll dann so heftig gegen den Kopf des 28-jährigen Partners getreten haben, dass dieser mit einem Schädelbasisbruch in einem Spital landete.
Verfolgung in Arnethgasse
Das Paar war laut damaliger Meldung bereits in der U3 von den Burschen beleidigt worden. Als das homosexuelle Pärchen dann in der Station ausstieg, ließen die Jugendlichen nicht von ihnen ab. In der Arnethgasse soll es dann zum körperlichen Übergriff gekommen sein.
- Zur Aufklärung wurden auch Videoaufnahmen der Wiener Linien herangezogen. (Archiv)
- Foto: Johannes Zinner
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Es soll auch dem aktenführenden Beamten zu verdanken sein, dass es jetzt den entscheidenden Durchbruch in der Sache gab. Er habe damals schon Videomaterial der Wiener Linien durchforstet und immer wieder Personen zur Einvernahme eingeladen, bis er auf die Namen der Verdächtigen kam, so Polizeisprecherin Julia Schick gegenüber "APA".
Zwei der Verdächtigen sollen gegenüber der Polizei auch bereits ein Geständnis abgegeben haben. Alle sechs der Gruppe wurden wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt. Die Burschen waren zum Tatzeitpunkt allesamt 16 und 17 Jahre alt. Der hauptverdächtige 16-Jährige wiederum hätte eigentlich wissen müssen, wie gefährlich sein Fußtritt sein kann – übte er doch zu diesem Zeitpunkt Kampfsport aus.
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