Absiedelung Spezialabteilungen: Welches Krankenhaus ist zuständig?

Im Krankenhaus Hietzing wird es kein orthopädisches Traumazentrum geben, aber dafür eine dermatologische Abteilung.
  • Im Krankenhaus Hietzing wird es kein orthopädisches Traumazentrum geben, aber dafür eine dermatologische Abteilung.
  • Foto: A. Dobnik
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

HIETZING. In welchen Krankenhäusern künftig Schwerpunktzentren eröffnet werden, ist gar nicht so leicht in Erfahrung zu bringen. Vor Kurzem war etwa noch im Krankenhaus Hietzing ein neues Traumazentrum geplant. Nun bestätigt der Krankenanstaltenverbund (KAV), dass dieses orthopädische Traumazentrum im Wilhelminenspital entstehen wird.

"Das ist sinnvoll, weil Orthopädie und Unfallchirurgie in Zukunft als ein gemeinsames Fach geführt werden: Ortho-Trauma. Die bauliche Umsetzung auf dem Gelände des Wilhelminenspitals wird derzeit geprüft. Der Zeitplan ist daher noch offen", so Marion Wallner vom KAV. Seit Anfang Mai wird die Dermatologie aus dem Wilhelminenspital ins Krankenhaus Hietzing abgesiedelt. Die Planungen dafür sind bereits abgeschlossen und eine teilweise Leistungsverlagerung hat bereits stattgefunden.

Die Orthopädie des Otto-Wagner-Spitals soll künftig (innerhalb des kommenden Jahres) ebenfalls in die unfallchirurgische Abteilung des Wilhelminenspitals eingegliedert werden. In das Krankenhaus Hietzing hingegen werden noch heuer zwei psychiatrische Abteilungen des Otto-Wagner-Spitals abwandern. Das soll bereits im Mai oder Juni passieren, so Wallner.

Akutpsychiatrie bleibt

Im Otto-Wagner-Spital befindet sich unter anderem noch eine forensische Akutpsychiatrie. Sie hätte 2017 abgesiedelt werden sollen, bleibt aber nun zumindest noch ein Jahr an ihrem Standort am Steinhof. "Es finden derzeit Gespräche mit dem Justizministerium über eine eventuelle Verlängerung des Vertrags statt. Von diesen Gesprächen wird die weitere Planung abhängen", erfährt man vom KAV. Im Pavillon 23 befindet sich Wiens einzige Abteilung für psychiatrisch akut erkrankte Untersuchungshäftlinge sowie Strafgefangene. Die Abteilung hat 26 Mitarbeiter und versorgt zurzeit zwölf Patienten.

Bis 2023 sollen jedenfalls alle Abteilungen aus dem Otto-Wagner-Spital abgesiedelt werden. Mit der für 2019 geplanten Inbetriebnahme des Krankenhauses Nord werden aus dem Otto-Wagner-Spital die Pulmologie, die Psychiatrie und die Thoraxchirurgie dorthin wechseln.

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