Wiener Töchtertag
Penzinger Betriebe bieten Mädchen Einblick in neue Berufsfelder
- Zahlreiche junge Schülerinnen erhielten einen Blick hinter die Kulissen in den Penzinger Betrieben. Auch in Hütteldorf wurden verschiedene Berufsfelder vorgestellt.
- Foto: Chaluk
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Beim Wiener Töchtertag schnupperten Schülerinnen in Penzinger Betrieben in technische, digitale und naturwissenschaftliche Berufe hinein. Vom Logistikzentrum bis zum Fußballklub öffneten Unternehmen ihre Türen und zeigten Perspektiven in Berufsfelder auf, in welchen Frauen unterrepräsentiert sind.
WIEN/PENZING. Es war ein Tag, der Horizonte erweiterte: Beim Wiener Töchtertag erhielten Mädchen auch heuer wieder die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen verschiedenster Berufsfelder zu werfen. Ziel der Initiative der Stadt Wien ist es, Schülerinnen frühzeitig für Berufe in Technik, Digitalisierung, Handwerk und Naturwissenschaften zu begeistern. Insbesondere sind dies Bereiche, in denen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind.
In Penzing beteiligten sich mehrere Betriebe am Aktionstag. Darunter das Technische Museum, der SK Rapid und die Arzneiwarengroßhandlung Phoenix. Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (SPÖ) machte sich vor Ort ein Bild und besuchte jene zehn Mädchen, die ihren Schnuppertag bei Phoenix verbrachten.
Einblicke in Logistik und Medizin
Dort lernten die Teilnehmerinnen im Alter von 10 bis 17 Jahren die Abläufe eines Logistikunternehmens kennen, das sich auf die Verteilung von Medikamenten spezialisiert hat. Vom Eingang der Bestellungen über die Lagerverwaltung bis hin zur Auslieferung konnten die Mädchen sämtliche Schritte nachvollziehen. Das Unternehmen beliefert täglich rund 850 Apotheken in ganz Österreich.
- Insgesamt nahmen 10 Mädchen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren am Töchtertag bei Phoenix GmbH teil.
- Foto: BV 14
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„Beim Töchtertag lernen die Mädchen, dass es ganz viele verschiedenen Berufe gibt. Mit dem Schwerpunkt auf Technik, Handwerk und Naturwissenschaft werden ganz unterschiedliche Unternehmen als mögliche Arbeitgeberinnen vorgestellt“, freut sich Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (SPÖ) über das breite Angebot.
Frauenpower in Hütteldorf
Auch der SK Rapid öffnete seine Türen und bot Schülerinnen ein abwechslungsreiches Programm. Neben einer Stadionführung standen unter anderem ein „Meet & Greet“ mit Torhüterin Kayleigh van Niehoff sowie eine Fragerunde mit Geschäftsführerin Daniela Bauer am Programm.
„Wie im Fußball geht es auch im Berufsleben darum, Chancen zu erkennen, mutig zu ergreifen und als Teil eines Teams über sich hinauszuwachsen. Genau dazu möchten wir junge Mädchen ermutigen.“, sagt Edeltraud Hanappi-Egger, Vizepräsidentin des SK Rapid.
- Früh übt sich. Zahlreiche Volksschülerinnen blickten hinter die Kulissen des SK Rapid. Auch ein "meet & greet" mit Torhüterin Kayleigh van Niehoff (m) und Geschäftsführerin Daniela Bauer.
- Foto: Chaluk
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Im Anschluss erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in die Bereiche Greenkeeping sowie Digital Business. Auch die kreativen Arbeiten kamen nicht zu kurz: So konnten die Teilnehmerinnen eigene Töchtertag-Tassen gestalten und mit nach Hause nehmen.
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