Ein Kilometer saniert
Neuer Belag sorgt in Penzing für barrierefreien Wienfluss-Radweg
- Beton statt Pflastersteinen: Der Radweg entlang des Wienflusses wurde erneuert.
- Foto: Stadt Wien/Christian Fürthner
- hochgeladen von Luca Arztmann
Auf einem Ein-Kilometer-langen Abschnitt des Wienfluss-Radwegs wurde der Bodenbelag ausgetauscht. Eine neue Betonoberfläche ersetzt die bestehenden Pflastersteine, um das Radeln komfortabler zu gestalten.
WIEN/PENZING. Gute Nachrichten für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad entlang des Wienflusses unterwegs sind: Der rund einen Kilometer lange Abschnitt zwischen der S-Bahn-Station Wolf in der Au und dem Nikolaisteg wurde umfassend saniert und ist nun durchgehend barrierefrei befahrbar.
Bisher war die flussseitige Hälfte des Weges mit Pflastersteinen ausgestattet. Vor allem für Radfahrerinnen und Radfahrer, aber auch für Menschen mit Kinderwagen oder Rollstühlen war dieser Abschnitt wenig komfortabel. Viele wichen deshalb auf den asphaltierten Teil des Weges aus, wodurch es immer wieder zu Engstellen und Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern kam.
Von mühsam zum Radlvergnügen
Im Zuge der Sanierung wurde der alte Belag durch eine durchgehende Betonoberfläche ersetzt. Der Geh- und Radweg ist weiterhin 2,80 Meter breit und wurde zusätzlich mit einer seitlichen Markierung versehen. Damit ist der Wienflussweg nun auf seiner gesamten rund sechs Kilometer langen Strecke von Auhof bis zur Kennedybrücke in Hietzing einheitlich und barrierefrei befahrbar.
- v.l.: Radverkehrsbeauftragter Martin Blum, Neos-Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic und Penzings Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (SPÖ) am neuen Radweg.
- Foto: Stadt Wien/Christian Fürthner
- hochgeladen von Luca Arztmann
Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) freut sich über die Sanierung: "Nun steht dem Radlvergnügen auf über 6 km von Auhof bis nach Hietzing nichts mehr im Wege“. Auch Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (SPÖ) begrüßt die Fertigstellung: "Alle, die hier unterwegs sind, wissen, wie eng es auf diesem Abschnitt werden konnte, weil auf dem Pflaster zu radeln wirklich mühsam war". Auch Neos-Klubvorsitzende Selma Arapovic sieht in dem Projekt eine massive Aufwertung.
Die Sanierung ist Teil der Wiener Radwegoffensive. Seit 2021 wurden laut Stadt Wien mehr als 250 Projekte im Hauptradwegenetz umgesetzt. Für heuer sind weitere 33 Radwegprojekte mit insgesamt 12,5 Kilometern neuer Infrastruktur geplant. Mehr über den Ausbau des Radwegnetzes findet man auf der interaktiven Karte der Radlobby hier.
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