Seniorium Baumgartenberg ist "Gesunde Küche"-Betrieb

Baumgartenberg: Heimleiter Josef Prinz, Küchenleiterin Erika Wieden, Landesrätin Christine Haberlander und Sozialhilfeverband-Perg-Obmann Bezirkshauptmann Werner Kreisl
  • Baumgartenberg: Heimleiter Josef Prinz, Küchenleiterin Erika Wieden, Landesrätin Christine Haberlander und Sozialhilfeverband-Perg-Obmann Bezirkshauptmann Werner Kreisl
  • Foto: Denise Stinglmayr/Land Oberösterreich
  • hochgeladen von Michael Köck

BAUMGARTENBERG, OÖ. Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Oberösterreich die Auszeichnung „Gesunde Küche“. An 33 neue Betriebe hat Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander im Rahmen eines Festakts in den Linzer Redoutensälen die Auszeichnung „Gesunde Küche“ verliehen. Damit bieten insgesamt 351 Betriebe in OÖ ein Essen mit „Mehrwert“ an.

„Unser Ziel ist es, ein Essen anzubieten, das gut schmeckt, gut tut und gesund hält. In Oberösterreich ist etwa jedes fünfte Kind von Übergewicht bis hin zu Adipositas betroffen. Daher besteht verstärkter Handlungsbedarf“, betonte Haberlander. 83 Prozent aller „Gesunde Küche“-Betriebe produzieren jährlich rund sieben Millionen Mahlzeiten für Kinder und Jugendliche. „Damit wollen wir gesundes Essverhalten bereits im Kindesalter nachhaltig fördern“, so die Gesundheitsreferentin. Bis 2020 soll es für alle außer Haus verpflegten Kinder und Jugendlichen in Oberösterreich „Gesunde Küche“ bei rund 500 Anbietern einer Mittagsverpflegung geben.

Küchenverantwortliche vor den Vorhang

„Im Mittelpunkt des Qualitätsbewusstseins in Oberösterreich stehen die Küchenverantwortlichen, die täglich Kindergartenkinder, Schülerinnen, Schüler und Hortkinder, aber auch Erwachsene und Senioren in Gemeinschaftseinrichtungen mit frisch zubereiteten Mahlzeiten versorgen, die ernährungswissenschaftlichen Kriterien entsprechen. Sie holen wir heute vor den Vorhang“, so Landesrätin Haberlander bei der Urkundenverleihung.

Ernährungsexpertinnen als Berater

Immer mehr Menschen nehmen ihre Mahlzeiten in oder mit Hilfe von Verpflegungseinrichtungen ein. Das steigende Interesse der Bevölkerung für gesundheitsbewusste Ernährung fordert daher besonders die Gemeinschafts­verpflegungsbetriebe. „Gesunde Küche“–Betriebe bieten abwechslungsreiches, ausgewogenes und dem jeweiligen altersentsprechenden Bedarf angepasstes Essen an, das schmeckt und auch die traditionelle Hausmannskost berücksichtigt. Die Küchenteams sind gefordert, die gewohnte Kost kalorien- und fettärmer zuzubereiten. Dabei stehen ihnen Ernährungsexpertinnen der Abteilung Gesundheit des Landes beratend zur Seite und begleiten die Betriebe auf dem Weg zur Auszeichnung. „Die Speisen mit gezielter Zusammenstellung und Zubereitung ermöglichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen aktiven Beitrag zu einem bewussten Lebensstil. Die gesunde Wahl soll die leichtere werden“, so Haberlander.

Ernährungswissenschafterin Andrea Fičala referierte im Rahmen der Veranstaltung zum Thema „Blick über den Tellerrand. Nachhaltigkeit als Zukunftsprinzip und Erfolgsfaktor in der Küche“: „Ernährung ist heute mehr als reine Gesundheitssache. Nachhaltige und gesunde Ernährung ergänzen sich optimal. Die Gemeinschaftsverpflegung spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier werden große Mengen an Lebensmitteln verarbeitet. Je gesünder und nachhaltiger das Angebot ausgerichtet ist, umso einfacher ist die Entscheidung der Gäste in die richtige Richtung.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen