Premiere in Östereich
"Der Ritterschlag für mein Kraftwerk Sonne"

Energieanlage selbst entworfen und gebaut: Das im Eigenstudium erworbene Fachwissen von Ökopionier Rudi Weimann verblüfft auch erfahrene Experten.
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  • Energieanlage selbst entworfen und gebaut: Das im Eigenstudium erworbene Fachwissen von Ökopionier Rudi Weimann verblüfft auch erfahrene Experten.
  • hochgeladen von Eckhart Herbe

Die Experten der gemeinnützigen Initiative Sonnenhaus bestätigen es: In Österreich gibt es kein - noch dazu mehr als 50 Jahre altes - Haus, das einen so hohen Energiestandard erfüllt wie dieses. Mit der genialen Vernetzung mehrerer Energiequellen und einer perfekt darauf abgestimmten Steuerung revolutioniert Rudi Weimann die Strom- und Wärmegewinnung für Einfamilienhäuser.

St. Georgen/Gusen. "Das aktuell modernste Bau- und Energiekonzept Sonnenhaus 4.0 ermöglicht (Teil-)Autarkie bei Wärme, Strom und Elektromobilität durch die Sonne und berücksichtigt zusätzlich zur Wärmeenergie auch Solarstrom durch Fotovoltaik. Mein in den 60ern gebautes Haus , mein "Kraftwerk Sonne", ist die Version 5.0 - es kann viel mehr" strahlt der St. Georgener Pensionist. Er besitzt weder HTL noch Uni-Ausbildung, hat sich aber hochkomplexes Fachwissen angeeignet, das selbst erfahrene Installateure und studierte Mechatroniker nur mehr im Ansatz verstehen. Rudi Weimann schafft, was bislang weder Energiekonzerne noch staatliche Klimaprogramme zuwege gebracht haben: Jede alternative Energiequelle anzuzapfen und deren individuellen Stärken optimal zu bündeln.

Effiziente Vernetzung, intelligente Steuerung

Der Pool im Weimann´schen Garten hat beim Besuch der Bezirksrundschau Anfang April 16 Grad. "Ein riesiger Energiespeicher, den ich ganzjährig nutze. Ebenso wie die 30 cm dicke, rohrdurchsetzte Betonplatte darunter, das Hochbeet und die Wasserzisterne, die später dazu kommt. Zusätzlich gibt  es an der Gartenmauer noch Solarkollektoren und Photovoltaik am Dach", erklärt der Tüftler und öffnet die Tür zu seiner "Energiezentrale", wo sich Pufferspeicher, eine Wärmpumpe und ein komplexes Rohrleitungsnetz befinden. "Da kommt das 16° kühle Wasser herein. Hört sich wenig an, ist aber ungeheuer viel Energie, die im Pool und im Betonwärmetauscher darunter gespeichert ist. Die Wämepumpe zieht sie raus", erklärt Weimann und öffnet einen Hahn zum Heizungs- und Warmwasserkreislauf im Haus. Und tatsächlich - innerhalb weniger Minuten klettert dort die Temperatur auf 50°, dann auf sogar 80°. "Anfang März hatte der Pool erst 8°. Ein halber Sonnentag reichte, um Energie für eine ganze Woche zu produzieren. Das System ist für Niedrigtemperaturbetrieb optimiert. Der Clou sind meine "hydraulischen Weichen", die aus der Summe aller Energiequellen jeweils das Maximum herausziehen. Im Sommer kann ich den Pool auch kühlen und statt Heizen Energie für mein E-Auto produzieren."

Freie Dachflächen für E-Mobiltät

In Versuchsreihen optimiert der Energiepionier sein System und denkt dabei schon weiter: "Das E-Auto bezieht Fotovoltaik-Strom vom Dach. Mein ´Kraftwerk Sonne´ verkörpert einen ganzheitlichen Ansatz für Privathäuser, der die benötige Energieform - Strom oder Wärme - jeweils dann produziert, wenn sie gerade gebraucht wird. Mit den Speichern für die Sonnenwärme und darauf abgestimmter Wärmepumpeneinspeisung in den Hauskreislauf spare ich Kollektorflächen und gewinne so Platz zur Stromproduktion. Acht Monate ungenutzte Pools sind Kleinkraftwerke, ebenso Gartenzisternen und Hochbeete. Überall  wo ein Temperaturunterschied zur Umgebung vorhanden ist, wartet  Gratisenergie. Man muss sie nur nutzen!"

Dass Bund und Land auf sein geniales Projekt endlich aufmerksam werden, wäre Ökopionier vom Herzen zu wünschen - von keiner Innovationsförderungen hat er bisher auch nur einen Cent gesehen ...

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