Es wird nicht Karfreitag bleiben
Draußen auf der Straße tobt die Menge...

Schaufensterplakat der Pfarre Pabneukirchen, Ostern  2020.
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  • Schaufensterplakat der Pfarre Pabneukirchen, Ostern 2020.
  • Foto: Zinterhof
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PABNEUKIRCHEN. PONTIUS PILATUS: Draußen auf der Straße tobt die Menge: Kreuzige ihn. Und du Piltus gehorchst. Es wrd nicht Karfreitag bleiben.
HOHEPRIESTER: Du hast nach einem Grund gesucht, um ihn zu beseitigen und hast das Gesetz über den Menschen gestellt. Es wrd nicht Karfreitag bleiben.

Schaufenster-Texte bei Nahersorgern

Sieben Personen aus der Leidensgeschichte werden mit Texten bei örtlichen Nahversorgern und im Schaukasten der Pfarre vorgestellt. Sie regen zum Nachdenken an (siehe Bilder). Wenn die Menschen jetzt nicht in die Kirche kommen können, kommt in Pabneukirchen die Kirche zu den Menschen. Dafür sorgen Pfarrassistent Josef Rathmaier und sein Team.
Mit dem Pfarrbrief, der kommende Woche mit der Post zugestellt wird, werden Feiervorschläge mitgegeben. Der Pfarrbrief ist bereits auf der Homepge der Pfarre: https://www.dioezese-linz.at/pabneukirchen

TV-Gottesdienste mit Bischof Manfred Scheuer zu Ostern

Der Fernsehsender LT1 überträgt sechs Gottesdienste mit Bischof Manfred Scheuer aus der Linzer Priesterseminarkirche. Neben der TV-Übertragung auch im Internet über die Website der Diözese Linz (www.dioezese-linz.at)
•Palmsonntag | 10.00 Uhr
•Gründonnerstag | 19.00 Uhr
•Karfreitag | 15.00 Uhr
Osternacht | 20.00 Uhr
•Ostersonntag | 10.00 Uhr
•Ostermontag | 10.00 Uh

Feierhefte für diese Gottesdienste
finden Sie zeitgerecht zum Download unter www.dioezese-linz.at/ostern2020/hauskirche

Als Hauskirche feiern:

Impulse und Feiervorschläge für Erwachsene und Familien finden Sie zum Download unter www.dioezese-linz.at/ostern2020/hauskirche

Palmsonntag zu Hause feiern (Josef Rathmaier)
Was Sie vorbereiten können:
+Legen Sie auf den Tisch: eine Bibel, Kreuz, und die vorbereiteten Palmbuschen, Weihwasser in Schale mit Zweiglein und das Gotteslob bzw. Liederbücher
+Zünden Sie eine Kerze an.

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen+ Lied: GL 926
V: Die Wochen, die hinter uns liegen, haben uns emotional sehr gefordert. Auf der einen Seite stehen Angst, Trauer, Ohnmacht, auf der anderen Dankbarkeit für alle Zeichen von Miteinander und Solidarität, aber auch die Freude über die aus dem Winter erwachende Natur. Die kirchliche Feier des Palmsonntags ist von einer ähnlichen Spannung geprägt. Als Jesus vom Ölberg außerhalb der Stadt Jerusalem hinunterzog, jubeln die Menschen ihm zu. Sie freuen sich, dass er zu ihnen kommt. Sie streuen Palmen. Dann ändert sich die Lage. Es werden seine letzten Tage sein. Er stirbt am Kreuz. Doch der Tod wird nicht das letzte Wort haben. Die Lesung des Apostels Paulus zeichnet diesen Spannungsbogen nach: Jesus ist gehorsam bis zum Tod, doch wird erhöht. Er lebt –anders als wir - nicht mehr in der Zeit, aber immer nah bei uns. Wie er am Palmsonntag zu den Menschen kam, so kommt er auch heute zu uns. Sammeln wir uns in einem Moment der Stille. Schauen wir auf den, der kommt, auf Jesus.

Kyrie –Christusrufe
Sie können den Kyrieruf auch singen: GL 279
V: Zusammen sind wir da vor Gott. Mit allen, die heute in ihren Häusern zusammen beten, sind wir Gottes Volk, das Jesus nach Jerusalem begleitet. Zu ihm rufen wir:

V: Du König deines Volkes
A: Herr, erbarme dich. /Kyrie eleison.
V: Gesegnet (sei) das kommende Reich
A: Christus, erbarme dich. / Christe eleison
V: Sohn Davids, erbarme dich unser
A: Herr, erbarme dich. / Kyrie eleison.

Tagesgebet
Lasst uns beten. Gott, Herr über Leben und Tod, die Frauen, Männer und Kinder auf dem Ölberg wussten noch nicht was, was bevorstand. Für Jesus selbst war es ein Schritt auf seinen Tod zu. Doch der Tod behielt nicht das letzte Wort. Es ist noch nicht lange her, da wussten auch wir nicht, was uns bevorsteht. Vieles ist auchjetzt noch ungewiss. Sende uns deinen Geist, damit wir Kraft und Mut finden Jesu Weg mitzugehen. Stärke uns und alle, die leiden, in dieser Hoffnung. Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Herrn, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

A: Amen

Evangelium
V: Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn!
A: Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn!
V: Als das Volk hörte, dass Jesus nach Jerusalem komme, da zogen sie ihm entgegen. Sie trugen Palmzweige in den Händen und riefen: Hosanna –das bedeutet: „Bring doch Hilfe!“, hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe.
A: Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe.

Das Evangelium Mt. 21,1-11aus der Bibel vorlesen

Lied: GL 821

Segnung der Palmzweige
V: Die grünen Zweige sind ein Zeichen des Lebens. Wir wissen dieses Zeichen des Lebens in diesem Jahr noch mehr zu schätzen als sonst. Gemeinsam bitten wir Gott, diese Zweige zu segnen.
V: Guter Gott, mit einem Palmzweig kündigte eine Taube dem Noah das Ende der großen Flut an. Diese Zweige seien uns ein Zeichen der Hoffnung. Wir loben dich.

A: Wir preisen dich
V: Von Palmen umstandene Oasen gewährten dem Volk Israel Ruhe auf dem langen Weg durch die Wüste. Diese Zweige mögen uns erinnern an die Ruheorte, die Gott uns schenkt. Wir loben dich.
A: Wir preisen dich
V: Mit Palmzweigen geleitet kommt Jesus nach Jerusalem. Diese Zweige seien uns ein Zeichen, dass er auch zu uns kommt und Hilfe bringt. Darum bitten wir: Gott, segne + diese Zweige. Schütze uns und alle, die uns anvertraut sind.
A: Amen.

Fragen zum Nachdenken:

Was bedeutet es für mich, dass Jesus kommt –auch heute?
Wie kann ich Jesus begleiten?
Wie begleitet er mich in dieser Zeit?
Durch welche Stimmungen und Emotionen bin ich die letzten Wochen gegangen?
Welche Zeichen der Hoffnung habe ich in den letzten Tagen oder Wochen wahrgenommen?

Wir bekennen gemeinsam unseren Glauben

Lobpreis und Bitte

V: Lass uns Gott loben und preisen.
A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
L: Gepriesen bist du, Herr unser Gott, für deinen Sohn Jesus Christus. Er ist Mensch geworden und hat der Welt Rettung und Licht gebracht. Er heilt die Wunden der Schöpfung und richtet auf, was gebeugt ist.
A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
L: Jesus hat den Armen die gute Nachrichtgebracht, den Gefangenen die Freiheit verkündet und Tote zum Leben gerufen. Er trägt die Schuld der Menschen bis zuletzt und wendet ihr Schicksal.
A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
V: Christus hat Groβes an uns getan: Er den Tod besiegt und durch seine Auferstehung das Leben neu geschaffen. Er hat uns Hoffnung geschenkt, die im Leben Licht und im Sterben Halt gibt.
A: Dir sei Preis und Dank und Ehre!
V: Gepriesen bist du, Gott, durch Jesus Christus im Heiligen Geist, an diesem Tag und allezeit und in Ewigkeit.
A: Amen.
V: Herr Jesus Christus, du hast gesagt, wer mich kennt, kennt den Vater. So bringen wir unser Beten und unsere Bitten zu dir.

Wir beten für

......die Krankenund Sterbendenin unserer Pfarre und auf der ganzen Welt.
....die Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und das Rote Kreuz.
....diejenigen, die zu Hause jemanden pflegen und für diejenigen, die sich um die Alten und die Kinder sorgen.
....unsere Unternehmer, Arbeiter, Angestellte und für alle Arbeitslosen. In Stille schließen wir unsere persönlichen Anliegen ein.

Vater Unser beten/singen
Mit dem Kreuzzeichen beenden

Schlusslied:
Mögliche Lieder: GL 821; 926; GL 365;

Palmbuschen zum Kreuz stecken
--------

„Lichter der Hoffnung“ entzünden
Zum gemeinsamen Gebet rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Österreich auf. Christen aller Konfessionen sind eingeladen, jeden Tag um 20 Uhr das Vaterunser zu beten und eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen – als Zeichen der Verbundenheit. (Bitte besondere Vorsicht im Umgang mit den offenen Kerzenflammen!)

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