Ried/Riedmark
Martin Peterseil kandidiert für Bürgermeisteramt in Ried

Martin Peterseil, ÖVP.

Der Rieder Gemeinderat wählt am 28. September einen neuen Bürgermeister. Die SPÖ schickt Vize-Bürgermeister Christian Tauschek als Nachfolger für Ernst Rabl (SPÖ) ins Rennen. Die ÖVP präsentiert mit Martin Peterseil einen Gegenkandidaten.

RIED/RIEDMARK. Am 28. September wird in Ried in der Riedmark ein Nachfolger von Langzeit-Bürgermeister Ernst Rabl, der sein Amt zurücklegen wird, gewählt. Die SPÖ hat bereits vor dieser Wahl Christian Tauschek als Nachfolger präsentiert. Mit 11 von 25 Mandaten hat die SPÖ für diese Wahl aber keine Mehrheit und ist somit auf die Stimmen einer anderen Fraktion angewiesen. Von einer Absprache mit anderen Fraktionen ist offiziell nichts bekannt. Die SPÖ meinte auf Nachfrage nur: "Wir haben mit allen Fraktionen geredet." ÖVP-Gemeindeparteiobfrau Rosa Gumplmayr sieht das anders: „Schade, dass es SPÖ-Bürgermeisterkandidat Christian Tauschek nicht der Mühe wert gefunden hat, vor dieser wichtigen Entscheidung im Gemeinderat das Gespräch mit den Fraktionen zu suchen." Die ÖVP ist mit acht Mandaten (FP 3, Grüne 3) die zweitstärkste Kraft in Ried. 

Martin Peterseil (ÖVP) will frischen Wind in Ried

"Die ÖVP Ried sieht es als demokratisches Recht an, für die Wahl einen eigenen Kandidaten zu stellen – auch wenn es wahrscheinlich aussichtslos ist." Die ÖVP zeigt sich wenig optimistisch: "Es wäre eine große Überraschung, wenn die SPÖ ihren Kandidaten nicht durchbringt." Vize-Bürgermeister Martin Peterseil ist trotzdem motiviert: „Seit ich vor drei Monaten einstimmig zum Vize-Bürgermeister gewählt wurde, konnte ich viele Gespräche mit den Riedern führen. Die positiven Rückmeldungen bekräftigten mich in meiner Entscheidung, als Bürgermeisterkandidat anzutreten.“ Er habe auch Gespräche mit den Fraktionen der Grünen und der Freiheitlichen geführt.
Peterseil meint, dass es neuen Schwung und frische Ideen für Ried brauche: "In den letzten Jahren waren es oft nur provisorische Lösungen ohne übergeordnete Konzepte, die noch dazu mit oft mangelhafter Transparenz auf den Weg gebracht worden sind!" Wenn es nach ihm geht, muss die Gemeindepolitik künftig mehr gestalten – und nicht nur verwalten. „Für Ried kann mit Kreativität und Zusammenarbeit mehr erreicht werden – dafür trete ich an“, so Peterseil.

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