Perg: Junge Frau bedrohte Mitbewohnerin mit 32 cm langem Küchenmesser

In der Verwahrungszelle der Polizei Perg (Bild) attackierte die junge Frau die Beamten und versuchte zu flüchten.
  • In der Verwahrungszelle der Polizei Perg (Bild) attackierte die junge Frau die Beamten und versuchte zu flüchten.
  • Foto: BezirksRundschau
  • hochgeladen von Michael Köck

PERG. Eine junge Erwachsene bedrohte laut Polizei am Montag um 18.20 Uhr in Perg ihre Mitbewohnerin, ebenfalls eine junge Frau: Mit einem 32 cm langen Küchenmesser drohte sie laut Polizei-Bericht "mit dem Umbringen". Durch Tritte und Schläge fügte sie ihrer Mitbewohnerin leichte Verletzungen am Kopf und an den Beinen zu. Die Polizei nahm die Frau vorläufig fest.

Polizei St. Georgen/Gusen mit rohen Eiern beworfen

Im Zuge der Erhebungen stellte sich heraus, dass die junge Frau mit einer weiteren  Mitbewohnerin bereits am 4. November am Bahnhof in Perg ein Moped stahl. Damit fuhren sie zur Polizei St. Georgen an der Gusen und rächten sich für eine Festnahme wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt am 2. November. Die Beiden bewarfen den Eingangsbereich mit rohen Eiern und legten eine handschriftliche Notiz mit den Worten ‚Rache ist süß‘ vor der Inspektion ab.

In Einkaufszentrum randaliert

Anschließend fuhren sie nach Mauthausen, zwängten beim dortigen Einkaufszentrum eine Schiebetür auf und verwüsteten das Innere des Gebäudes. Sie warfen Blumenstöcke um, verschmierten Wände und Glastüren mit Tortenstücken aus einer Vitrine und verteilten Lebensmittel aus der Gefriertruhe auf dem Boden.

Einlieferung in die Justizanstalt Linz

In weiterer Folge schlichen sie sich in Perg in ein Mehrparteienhaus ein und durchsuchten die Kästen im Stiegenhaus, wobei sie von einer Bewohnerin ertappt wurden und flohen. Nach Abschluss der Vernehmung zu den gesamten Vorwürfen auf der Polizei Perg wurde die Beschuldigte in die Verwahrungszelle gebracht. Dabei attackierte sie die beiden Beamten, indem sie mit den Füßen trat und wild um sich schlug und zu flüchten versuchte. Aufgrund des gesamten Sachverhaltes wurde seitens der Staatsanwaltschaft die Einlieferung der jungen Erwachsenen in die Justizanstalt Linz angeordnet.

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