UPDATE: Großbrand in Mitterkirchen – Ursache war Gas, das sich entzündete

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UPDATE: In den Vormittagsstunden des 8. April wurde die Brandstelle von Beamten des Landeskriminalamtes im Beisein des Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ, untersucht. Als Brandursache konnte eine Schwellgasrückströmung der Hackschnitzelanlage mit anschließender Entzündung festgestellt werden.

Bericht vom 7. April 2018:
MITTERKIRCHEN. Am Samstag kam es bei einem landwirtschaftlichen Anwesen zu einem Großbrand. Elf Feuerwehren standen ab 17.40 Uhr im Einsatz. "Es sind keine Menschen und Tiere zu Schaden gekommen", sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Lindner. Ausgebrochen sein dürfte das Feuer im Bereich der Hackschnitzelheizung. Aufgrund des starken Windes breitete sich der Brand rasch über das gesamte Wirtschaftsgebäude aus. Brandschutzmauern verhinderten ein Übergreifen auf den Wohntrakt. Aufgrund des starken Windes wurde Alarmstufe 3 ausgerufen. Weil die Wasserversorgung in dieser Gegend nicht optimal ist, mussten die Feuerwehren Zubringerleitungen von mehr als einem Kilometer legen. Als Wasserentnahmestelle diente der Badesee Mitterkirchen.

Die Schweine mussten teilweise aus dem Stall in Sicherheit gebracht werden.

"Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen. Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest", so die Polizei.

Eingesetzte Feuerwehren: FF Saxen, FF Aisting-Furth, FF Arbing, FF Baumgartenberg, FF Holzleiten, FF Hütting, FF Langacker, FF Mitterkirchen, FF Naarn, FF Perg, FF Wallsee (Niederösterreich)

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