Aus Protest Gesunde Gemeinde aufgelöst

Aus für die Gesunde Gemeinde St. Georgen am Walde
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ST. GEORGEN AM WALDE. Keine Anerkennung, keine Gesprächsbasis mit der Gemeindeführung. Die Folge: Der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde hat sich aufgelöst. Das teilte der Arbeitskreis der Gemeinde mit und schrieb:„ Zur erfolgreichen Umsetzung von uns ausschließlich ehrenamtlich durchgeführter Projekte ist eine intakte Kommunikationsbasis mit der Gemeindeführung ebenso Voraussetzung wie die entsprechende Wertschätzung und Unterstützung von dieser Seite. Da dies in jüngster Zeit nicht mehr gegeben war, beschloss der Arbeitskreis einstimmig, die Tätigkeit niederzulegen und sich aufzulösen. Wenn wir nach elf Jahren zurückblicken, geschieht dies nicht ganz ohne Wehmut, aber auch nicht ohne dem guten Gefühl, einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in unserem Ort geleistet zu haben.
Der Gemeinde wurde eine Zusammenfassung der 141 Veranstaltungen geschickt: Neben 71 Vorträgen, Workshops und Seminaren traten 162 Kabarettisten, Musiker, Literaten, und Schauspieler auf der Bühne der Musikschule auf. Der Kunsthandwerksmarkt und die Kräuterwanderungen sind ebenfalls Geschichte.
„Wir wollten für die Zukunft die fixe Bestätigung, auch weiterhin von der Gemeinde eine Ansprechperson und Unterstützung zu bekommen wie in den vergangenen Jahren. Nicht mehr. Aber das bekamen wir nicht“, so der zweite Arbeitskreisleiter Dietmar Rogner.

Bürgermeister widerspricht

Bürgermeister Franz Hochstöger listete in einem Schreiben an die BezirksRundschau die laufenden Unterstützungen für die Gesunde Gemeinde auf. In erster Linie sind das Schreibarbeiten, kostenlose Räumlichkeiten und knapp 2000 Euro aus dem Haushalt. Franz Hochstöger: "Zu keinem Zeitpunkt wurde die weitere Erbringung der Leistungen seitens der Gemeinde in Frage gestellt. Richtig ist aber auch, dass keine Zusage für darüber hinausgehende personelle oder finanzielle Leistungen an den Arbeitskreis gegeben hat“. Wegen der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde und der Einsparung einer halben Personaleinheit hält der Ortschef eine Ausweitung der freiwilligen Leistungen der Gemeinde nicht für vertretbar. Die Gemeinde arbeitet daran, einen neuen Arbeitskreis auf die Beine zu stellen.

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