Siedlungsstraße nur für Anrainer
Durchfahrverbot für Neuaigen gefordert
- Die SPÖ Bad Kreuzen fordert einen Grundsatzbeschluss und die rasche Einleitung des Verfahrens „Durchfahrverbot für Siedlungs- und Wanderstraße Neuaigen mit Ausnahme des Anrainerverkehrs“.
- Foto: SPÖ Bad Kreeuzen
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Die SPÖ Bad Kreuzen fordert vom Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss und die rasche Einleitung des Verfahrens „Durchfahrverbot für Siedlungs- und Wanderstraße Neuaigen mit Ausnahme des Anrainerverkehrs“. Immer mehr Fahrzeuglenker nehmen den Abkürzer über die enge Siedlungsstraße Neuaigen Richtung Grein. Bürgermeister Manfred Nenning kennt das Thema und informierte die Bezirkshauptmannschaft.
BAD KREUZEN. Mehr Sicherheit für Anrainer, Kinder, Wandernde und alle, die in Neuaigen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind fordert die SPÖ Bad Kreuzen. Die Sozialdemokraten bringen bei der nächsten Gemeinderatssitzung am Dienstag, 29. September 2026, einen Antrag auf Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Durchfahrverbot der Siedlungs- und Wanderstraße Neuaigen“ ein.
„Konkret soll der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss für ein Durchfahrverbot mit Ausnahme des Anrainerverkehrs fassen und die dafür notwendigen Verfahrensschritte unverzüglich einleiten. Die Siedlungs- und Wanderstraße Neuaigen ist kein notwendiger Durchzugsweg. Diese Siedlungsstraße soll vor allem eines sein: sicher und lebenswert. Gerade in einem Ort, der sich als erstes zertifiziertes Wanderdorf Oberösterreichs positioniert, muss die Sicherheit der Wandernden und die Qualität der Wanderwege einen besonderen Stellenwert haben“, informiert SPÖ Gemeinderätin Sieglinde Luger.
- SPÖ Obfrau und Gemeinderätin in Bad Kreuzen Sieglinde Luger.
- Foto: SPÖ
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Mehrere Gefahrenbereiche
Laut SPÖ Presseaussendung befinden sich auf der Siedlungs- und Wanderstraße durch Neuaigen mehrere erkennbare Gefahrenbereiche wie enge Stellen, Kurven, Kreuzungsbereiche, Ausfahrten und eine Kuppe. Gerade dort treffen unterschiedliche Verkehrsteilnehmer aufeinander.
Die SPÖ stellt daher auch die Frage, welche Verantwortung bei Unfällen in diesen bekannten Gefahrenbereichen besteht. „Wenn Gefahrenstellen bekannt sind und gleichzeitig eine alternative Umfahrungsmöglichkeit vorhanden ist, müssen wir handeln, bevor etwas passiert“, so Sieglinde Luger.
Kein Zeitgewinn durch die Durchfahrt
Auch verkehrstechnisch sieht Luger keinen überzeugenden Grund für den Durchzugsverkehr. Bei angepasster Geschwindigkeit und dem notwendigen Fahren auf Sicht ist auf der kurvenreichen und teilweise engen Strecke kein relevanter Zeitvorteil zu erwarten. Gleichzeitig entstehen Belastungen und Risiken für jene, die unmittelbar an der Straße wohnen oder dort unterwegs sind. Ein Durchfahrverbot – ausgenommen der Anrainerverkehr – würde daher den unnötigen Durchzugsverkehr reduzieren, ohne die Erreichbarkeit der betroffenen Wohnbereiche einzuschränken.
Petition zeigt: Das Anliegen wird von vielen unterstützt
Parallel zum Antrag im Gemeinderat wurde eine Petition für ein Durchfahrverbot der Siedlungs- und Wanderstraße in Neuaigen gestartet. Die Forderung wird laut Sieglinde Luger von vielen Neuaignern, Bad Kreuznern und auch Besuchern des Wanderdorfes unterstützt.
Die SPÖ sieht den Antrag im Gemeinderat deshalb als wichtigen nächsten Schritt. Die Bürger haben ihr Anliegen deutlich gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch der Gemeinderat Verantwortung übernimmt. Ein Grundsatzbeschluss würde dem Anliegen zusätzliches Gewicht verleihen und zeigen, dass die Sicherheit und Lebensqualität unserer Bevölkerung ernst genommen werden.
Die Petition kann auch online unterzeichnet werden: www.spooe.at/bad-kreuzen-petition/
Bürgermeister am Wort
MeinBezirk befragte Bürgermeister Manfred Nenning zu diesem Verkehrsthema. Dem Bürgermeister ist diese Thematik bekannt. „Wir arbeiten an diesem Thema gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Perg, die wir informierten. Jetzt warten wir auf die Ergebnisse der Bezirkshauptmannschaft. Danach werden diese Ergebnisse im zuständigen Ausschuss besprochen und weiter behandelt“, informiert Manfred Nenning.
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