Gelebte Erinnerungskultur

Sabine Schatz
  • Sabine Schatz
  • Foto: Parlamentsdirektion/Photo Simonis
  • hochgeladen von Ingo Till

Sabine Schatz, die seit November 2017 als SPÖ-Abgeordnete den Regionalwahlkreis Mühlviertel vertritt, ist zur Bereichssprecherin für Erinnerungskultur im SPÖ-Parlamentsklub ernannt worden. Neben der Arbeit in der Region wird Schatz ihre Schwerpunkt auf die Erinnerung an die Opfer des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus, die Gedenkpolitik und den ständigen Austausch mit Überlebenden sowie Initiativen gegen Rechtsextremismus, Neonazismus, Antisemitismus und Rassismus legen. „Ich freue mich, dass ich diese Funktion übernehmen darf. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns unserer Vergangenheit stellen und uns mit unserer Geschichte befassen müssen. Wir müssen daraus die richtigen Schlüsse für die Gegenwart ziehen, damit derartiges nicht annähernd wieder passiert“, ist sich Sabine Schatz sicher.

Wachsam sein

„Gerade unter Schwarz-Blau wird es wichtig sein, Erinnerungspolitik auch als Auftrag zu verstehen, wachsam gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus zu sein. Die extreme Rechte ist in Österreich gut vernetzt und höchst aktiv. „Es liegt in unserer historischen Verantwortung, alles zu tun, dass sich die Geschichte nicht annähernd wiederholt und dort hinzuschauen, wo Menschenrechte missachtet werden“, so Schatz weiter.

Zertifizierter Mauthausen Guide

Sabine Schatz ist in Ried/Riedmark aufgewachsen. „Durch die unmittelbare Nähe zur Gedenkstätte Mauthausen habe ich mich schon früh für den Ort und seine Geschichte, sowie für die Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen interessiert“, erzählt sie. 2001 wurde auf ihre Initiative hin das Denkmal für die Opfer der so genannten „Mühlviertler Hasenjagd“ in Ried/Riedmark errichtet. Seit 2010 begleitet Sabine Schatz auch Besucher als zertifizierter Mauthausen Guide durch die Gedenkstätte Mauthausen.

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