Alles zum Thema Holocaust

Beiträge zum Thema Holocaust

Lokales
Gedachten einer der dunkelsten Stunden der Tiroler Geschichte: v.re: LHStvin Ingrid Felipe, Innsbrucks Bgm Georg Willi, LTPin Sonja Ledl-Rossman, Olivier Dantine (Superintendent der Evangelischen Kirche), LH Günther Platter, Günter Lieder (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg), Bischof Hermann Glettler, LRin Beate Palfrader sowie Nikolaus Hagen und Franziska Niedrist, die MitautorInnen des Buches „Die Täter des Judenpogroms 1938 in Innsbruck“.
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Gemeinsames Erinnern und Gedenken an den Novemberpogrom 1938
Mahnung an eine der dunkelsten Stunden der Tiroler Geschichte

TIROL. Gestern wurde einer der dunkelsten Stunden der Tiroler Geschichte gedacht. Vor 80 Jahren zogen NS-Schlägertrupps aus, um die jüdische Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen – vier Männer überlebten den Gewaltexzess nicht. Um dieser Ereignisse zu mahnen, lud LH Günther Platter zu einer Gedenkveranstaltung ins Landhaus. Durch den Abend führte Günter Lieder, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg. Neben ihm kamen auch HistorikerInnen der Universität...

  • 11.11.18
Politik
Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo LH Günther Platter und Österreichs Botschafter in Israel, Martin Weiss, einen Kranz zum Gedenken an die Holocaust-Opfer niederlegten.
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Israel-Reise im Zeichen der Vergangenheit und Zukunft
LH Platter: „Damit sich ein derartiges Unrecht nie mehr wiederholt“

Um viele prägende Eindrücke reicher kehrte die Tiroler Delegation unter LH Günther Platter heute, Freitag, von ihrer Gedenk- und Studienreise in Israel zurück. Ziel des Besuchs war es, der gemeinsamen Vergangenheit zu gedenken, geschehenes Unrecht zu mahnen, aber auch bestehende Freundschaften zu festigen und voneinander zu lernen. „Das jüdische Volk und Tirol verbindet eine lange Geschichte. Über weite Episoden war diese durch Repressionen und auch Gewalt geprägt. Diese Reise war ein klares...

  • 09.11.18
Leute
Der Holocaust-Überlebende Sandor Vandor bei seinem Besuch in der NMS Rudersdorf. Am 15.11.2018 wird er im Museum Pfeilburg in Fürstenfeld anlässlich des Gedenkjahres 1938-2018 über seine Erlebnisse als jüdisch-ungarischer Zwangsarbeiter von 1944 bis 1945 in St. Anna im Aigen, berichten.
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Gedenkjahr 2018
Gespräche mit Holocaust-Überlebenden Sandor Vandor

RUDERSDORF/FÜRSTENFELD. Der Holocausüberlebende Sandor Vandor spricht anlässlich des Gedenkjahres 1938-2018 im Museum Pfeilburg über seine Erlebnisse als Zwangsarbeiter. Schon 2017 besuchte der Holocaust-Überlebende Sandor Vandor auf Initiative des Rudersdorfer Hobby-Historikers Thomas König die 4. Klassen der NMS-Rudersdorf. Auch in der NMS Fürstenfeld war der in Kalifornien lebenden ehemaligen ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter, der in St. Anna am Aigen 1945 zum Schanzen eingesetzt wurde,...

  • 08.11.18
Lokales
Alte Ansicht des Schloss Hartheims.
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Gedenkschloss Hartheim
Eine Spurensuche nach dem Wert des Lebens

Im Dezember 1944 ist man auf Schloss Hartheim dabei Spuren der eigenen Vergangenheit beseitigen. ALKOVEN (hb). Das Lern- und Gedenkschloss Hartheim arbeitet seine Vergangenheit auf und widmet sich der Zukunft. Im Dezember 1944 war man auf Schloss Hartheim dabei, Spuren der eigenen Vergangenheit zu beseitigen: der Vergasung von 30.000 Menschen. Umfangreiches Aktenmaterial wurde verbrannt und KZ-Häftlinge wurden gezwungen, die 1940 erbaute Gaskammer und das Krematorium zu beseitigen. Im...

  • 24.10.18
Freizeit
Das jüdische Mahnmal im Welser Polheimerpark.

Kundgebung gegen Rassismus

WELS (sw). Am 9. November jährt sich die "Reichspogromnacht" zum 80-igsten mal. Am 8. November,19.00 Uhr, wird deshalb vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark eine Gedenkkundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass stattfinden. Mehr als 40 religöse, politische, kulturelle und humanitäre rufen zu dieser auf, darunter die katholische und evangelische Kirche sowie die Gewerkschaften. Es werden Ansprachen vom Vizepräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Linz, Martin Kamrat, dem...

  • 23.10.18
Lokales
Mit Momento kann man auf interaktive Art und Weise mehr über die Geschichte seiner Umgebung und über die Schicksale der Verfolgten erfahren.
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Momento – Wien Leopoldstadt
Auf den Spuren der NS-Opfer

Neue Online-Plattform "Momento – Wien Leopoldstadt" zeigt letzte Wohnorte, Archiv-Dokumente und Fotos. LEOPOLDSTADT. Vor dem "Anschluss" an Nazi-Deutschland hatte der 2. Bezirk den höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil in ganz Wien. In der Leopoldstadt wurden 31.000 Juden während des NS-Regimes ermordet. „Zwei Drittel jener, die aus Wien deportiert wurden, lebten zuletzt in der Leopoldstadt“, so Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger. Die Gesichter hinter diesen Zahlen macht das Projekt...

  • 21.10.18
Leute
Historisch-kreative Auseinandersetzung mit "100 Jahre Republik"
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„100 Jahre Republik“ - die "Junge KUGA" nimmt Stellung

Buchpräsentation & „ernste, skurrile und satirische Beiträge" Die KUGA hatte im Rahmen des Gedenkjahrs „100 Jahre Republik“ zur Präsentation des Buches „VILMA STEINDLING. Eine jüdische Kommunistin im Widerstand“ geladen. Tochter Ruth Steindling, von Beruf Übersetzerin, setzt sich in diesem Buch gemeinsam mit Autorin Claudia Erdheim mit dem Schicksal ihrer Mutter und den Auswirkungen noch auf Kinder und Enkelkinder auseinander. Sie zeichnen den Lebensweg einer mutigen Frau nach, die für ihre...

  • 16.09.18
Politik
Bildausschnitt: „Aufschrei 19:42 Uhr“, 2016, Tusche auf Papier, 48 x 36cm; ©: Konstanze Sailer

Bildnisse des Gedenkens: „Dicker, Pisk, Santa, Schalek“

Die digitale Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer erinnert an vier österreichische jüdische Künstlerinnen, die in verschiedenen NS-Vernichtungslagern ermordet wurden. Die künstlerische Vielfalt der Weimarer Republik endete 1933, jene der Ersten Republik Österreichs wenig später. Die NS-Kulturpolitik unterwarf sämtliche Kunstgattungen, von Malerei und Bildhauerei über Architektur, Theater und Literatur bis zu Musik und Film, dem Diktat der sogenannten...

  • 01.05.18
Lokales
Als Fritzi Rosenstock ist sie in Wien geboren. Als Mira Kurz baute sie ein Leben in Israel auf.
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"Unser Kampf": Die Apfelstrudelgeneration

Der Mistelbacher Filmemacher Simon Wieland auf den Spuren einer österreichischen Familie. MISTELBACH (ks). Simon Wieland bezeichnet sie als "Apfelstrudel-Generation": jene Juden, denen der Holocaust das Leben in ihrer Heimat und den unbefangenen Umgang mit ihren Erinnerungen, geprägt von österreichischer Kultur, unmöglich gemacht hat. Israel wird ihnen Zufluchtsort, aber nicht Heimat. "Unser Kampf" begleitet eine Familie in drei Generationen. Ihr Leben wird geprägt von insgesamt neun...

  • 30.04.18
Lokales
Nuna Stojka (links) Martha Wedral lasen aus Werken der KZ-überlebenden Malerin Ceija Stojka.
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Ausstellung in Bildein zeigt Bilder von KZ-Opfer Ceija Stojka

Erinnerungen an den Holocaust hält eine Ausstellung wach, die bis zum 29. April in der Mediathek in Bildein zu sehen ist. Bilder der Malerin Ceija Stojka drücken Erinnerungen an ihre Zeit in diversen Nazi-Konzentrationslagern aus, zum anderen die Lebenslust, die die KZ-Überlebende in ihrem Leben danach an den Tag legte. Zur Eröffnung der Ausstellung lasen die frühere ORF-Moderatorin Martha Wedral aus Stojkas 1988 erschienenen Buch "Wir leben im Verborgenen“ und Nuna Stojka aus dem Buch...

  • 04.04.18
Lokales
Vergangenes verstehbar machen: Daniela Ebenbauer-Dadieu brachte den Schülern der 7c in einem Workshop das Thema des Holocausts näher.
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Vergangenheit verstehen und Verantwortung für die Zukunft erkennen

Schülerinnen und Schüler des BORG Hartberg beschäftigten sich in einem Workshop mit dem Holocaust. HARTBERG. Im Rahmen ihres Psychologie-Wahlpflichtfaches beschäftigten sich Schüler der 7c des BORG Hartbergs mit dem Thema der Vergangenheitsbewältigung. Aufgrund des 80. Jahrestages des Anschlusses von Österreich an Nazideutschland wurde der Blick vor allem auf das Thema Holocaust und Mechanismen, die zum Holocaust führten  gelegt. Dazu war Daniela Ebenbauer-Dadieu eingeladen, die sich selbst...

  • 03.04.18
Leute
Neuvertonung des Stummfilms von Olga Neuwirth

Ein Geschäftsmodell namens Kultur

Das Gezerre über die Steuer-Gelder für Kultur findet in den Medien reichlich Platz. „Ideenlos“ nennt es die Opposition. Er habe keine Budgetabstriche machen müssen, sagt Minister Blümel. Der Intendant des Wiener Konzerthauses, Matthias Naske, spricht nicht übers Geld, obwohl es ihn ärgert, dass die seit 1953 bestehende Kooperation mit umstrittenen Leitungsteams der Wiener Festwochen im Sommer 2017 aufgekündigt wurde. 200.000,- entgehen so dem Konzerthaus. "Wir werden es dennoch meistern", sagte...

  • 27.03.18
Leute
Stummfilm mit Neuvertonung von Olga Neuwirth

Ein Geschäftsmodell namens Kultur(

Das Gezerre über die Steuer-Gelder für Kultur findet in den Medien reichlich Platz. „Ideenlos“ nennt es die Opposition. Er habe keine Budgetabstriche machen müssen, sagt Minister Blümel. Der Intendant des Wiener Konzerthauses, Matthias Naske, spricht nicht übers Geld, obwohl es ihn ärgert, dass die seit 1953 bestehende Kooperation mit umstrittenen Leitungsteams der Wiener Festwochen im Sommer 2017 aufgekündigt wurde. 200.000,- entgehen so dem Konzerthaus. "Wir werden es dennoch meistern", sagte...

  • 27.03.18
Politik

»Schindlers Liste« - Vortrag von Erika Rosenberg im Heeresgeschichtlichen Museum

Am Donnerstag, den 12. April 2018 um 19.00 Uhr rückt Erika Rosenberg  den  bekannten deutschmährischen Unternehmer, Oskar Schindler, in den Fokus. Oskar Schindler  bewahrte gemeinsam mit seiner Frau Emilie während des Zweiten Weltkrieges etwa 1.200 bei ihnen angestellte jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung in Vernichtungslagern . Bekannt wurde er vor allem durch die Verfilmung »Schindlers Liste« im Jahr 1993. Erika Rosenberg, 1951 in Argentinien geborene Tochter deutscher Juden, war...

  • 26.03.18
Lokales
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Besuch der Gedenkstätte Mauthausen Memorial im März 2018

Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch besuchte ich die Gedenkstätte bei Mauthausen nach ca. 30 Jahren zum 2. Mal in meinem Leben. Dieses beklemmende Gefühl, wenn man durch die alten Mauern und Holzbaracken geht, dieses schreckliche Leid, welches hier abertausenden Menschen widerfahren ist, regt einerseits sehr zum Nachdenken an, andererseits keimt aber auch der große Wunsch und die Hoffnung, dass solch schreckliche und schlimme Zeiten nie wieder auf uns und unsere Kinder zukommen...

  • 22.03.18
Politik
Bildausschnitt: „Aufschrei 11:38 Uhr“, 2017, Tusche auf Papier, 48 x 36cm; ©: Konstanze Sailer

„Im Anschluss: Selbsttötung“ – vielschichtige Erinnerungskultur

Die digitale Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt im März 2018 NS-Opfern mit Ausstellungen in Wiener Straßen, die es geben sollte. Neben den unmittelbar Verfolgten und Opfern der NS-Diktatur, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen ermordet wurden, gab es auch zahllose „mittelbare“ Opfer. Menschen, welche dem Druck einer drohenden Verfolgung nicht mehr standhielten und sich z. T. aus Angst vor der Verhaftung das Leben nahmen. Selbsttötungen...

  • 24.02.18
Leute

Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg

Filmdokumentation: STILLE HELDEN In dieser Fernsehdokumentation geht es um ÖsterreicherInnen, die Menschen durch ihr selbstloses Tun vor der Verfolgung durch das Nazi-Regime im 2. Weltkrieg retteten, sogenannte Stille HeldInnen. Menschen, die den Glauben an das Gute nie verloren und versuchten, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Es geht um kleine Gesten, die Großes bewirkten. Unter anderem wird die Geschichte von Anna Strasser, Ehrenbürgerin der Stadt St. Valentin, (* 15. April 1921 in St....

  • 05.02.18
  • 6
Leute
Von links: Günther Schuster, Miguel Herz-Kestranek und Arik RavOn.
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Gedenkstunde zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

Vor 120 Teilnehmern hielt der Schauspieler und Schriftsteller Miguel Herz-Kestranek ein Plädoyer für ein zeitgemäßes und nachhaltiges Gedenken. Anlässlich des Int. Holocaust-Gedenktages der Vereinten Nationen veranstalteten die Österreichischen Freunde von Yad Vashem gemeinsam mit der Stadt Linz am 29. Jänner 2018 eine Gedenkstunde im Alten Rathaus. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnten Yad Vashems Europadirektor Arik RavOn, der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer, Altbischof Maximilian...

  • 05.02.18
Freizeit
Bereits zum dritten Mal findet hochkarätige Veranstaltung gegen Gewalt im Gedenken an den Holocaust statt.

Klang_Zeichen_Setzen zum Holocaustgedenktag

Bereits zum dritten Mal findet die hochkarätige Veranstaltung im Gedenken an den Holocaust statt. WELS. „Als irgendwann 2015 die Meldung kam, dass die Terroristen von Boko Haram ein Dorf überfallen und alle Bewohner massakriert haben und zeitgleich ich von einer Neuübersetzung der Romanzen von Federico Garcia Lorca erfuhr, der in einer der Romanzen einen Pogrom an den Andalusischen Zigeunern in der Stadt Jerez de la Frontera in den 1930ern beschreibt, war die Idee, so einen Wahnsinn musikalisch...

  • 18.01.18
Politik
"Schrei 13:32 Uhr", 2017, Tusche auf Papier, 48 x 36cm; ©: Konstanze Sailer

„Hagelberg“

Die digitale Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in einer jener Straßen Wiens, die es geben sollte. Lilli Hagelberg (* 25. April 1895 in Wien; † nach dem 13. März 1943 im KZ Auschwitz), war eine österreichische jüdische Kunsthistorikerin. Sie zog nach München, wo sie vorwiegend publizierte und unterrichtete. Zu ihren wissenschaftlichen Arbeiten zählten unter anderem Abhandlungen zu Heinrich von Kleist und Hugo von...

  • 08.01.18
Politik
Sabine Schatz

Gelebte Erinnerungskultur

BEZIRK. Mühlviertler Nationalratsabgeordnete Sabine Schatz ist SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur. Sabine Schatz, die seit November 2017 als SPÖ-Abgeordnete den Regionalwahlkreis Mühlviertel vertritt, ist zur Bereichssprecherin für Erinnerungskultur im SPÖ-Parlamentsklub ernannt worden. Neben der Arbeit in der Region wird Schatz ihre Schwerpunkt auf die Erinnerung an die Opfer des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus, die Gedenkpolitik und den ständigen Austausch mit Überlebenden...

  • 07.12.17
Lokales
Erika Bezdíčková und Rainer König-Hollerwöger im Juli 2017 in Brno.

Advent-Veranstaltung gegen das Vergessen

GMUNDEN. Am Mittwoch, 29. November, lädt der Sozialforscher und Historiker Rainer König-Hollerwöger, von 9 bis 10-50 Uhr, zur Advent-Veranstaltung "Seelenklang zwischen gestern und morgen" ein. Im Zuge des europäischen Projektes zur Erinnerung, Bewusstmachung und Förderung des Mitfühlens und Helfens wird Erika Bezdickova aus Brünn, eine Holocaust-Überlebende und Ehrenpräsidentin von IPS-Wien, um Bundesgymnasium Gmunden mit Schülern der 6. bis 8. Oberstufe sprechen. Erika Bezdíčková liebt...

  • 24.11.17
Politik
"Aufschrei 17:03 Uhr", 2016, Tusche auf Papier, 48 x 36cm; ©: Konstanze Sailer
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Wer war Ruth Maier?

Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps erinnert an eine junge jüdische Schriftstellerin aus Wien, deren Ermordung im KZ Auschwitz sich zum 75. Mal jährt und an eine nach ihr benannte Straße, die es längst geben sollte. Ruth Maier (* 10. Nov. 1920 in Wien; † 1. Dez. 1942 im KZ Auschwitz) war eine österreichische jüdische Schriftstellerin. In Wien geboren, wohnte sie ab Anfang der 1930er Jahre mit ihrer Familie in Währing, in einem neu errichteten Haus in der Gersthofer Straße/Ecke...

  • 15.11.17