SP zeigt Alternativen auf
Hebelift und Holzstiege

Stephan Göbl, SPÖ Grein
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GREIN. Die Greiner Sozialdemokraten bringen jetzt eine neue „alte“ und sparsamere Variante zum Thema Stadt-Theater ins Spiel. Ein vor Jahren vorgeschlagener Hebe-Lift soll die Barrierefreiheit in den Theater-Raum bringen. Von einem „Siloartigen Zubau“, sprich Aufzug inklusive Treppenaufgang, der das Stadtbild zerstört, hält man wenig.

Stephan Göbl: „Spät aber doch sind die Detailpläne für den Theaterzubau an die Öffentlichkeit gelangt. Bis jetzt hat die SPÖ-Fraktion auf eine in der Bevölkerung akzeptable Variante für die Gestaltung des Bereichs Rathausgasse gehofft und sich auch konstruktiv an den Planungsarbeiten beteiligt. Nun ist die Diskussion um den präsentierten, baulich sehr großen Zubau in Grein heftig entbrannt. Nach zahlreichen Kontaktaufnahmen aus der Bevölkerung mit uns sehen wie hier die Notwendigkeit, diese Baumaßnahme und somit den massiven Eingriff in unser historisches Stadtbild intensiv zu diskutieren“, informiert SP Obmann und Vizebürgermeister Stephan Göbl.

Nicht für Silo im Stadtbild
"Die SPÖ-Grein vertritt nicht den Standpunkt der Mehrheitspartei, dass dieser Zubau mangels Alternativen und ohne öffentliche Diskussion demnächst im Gemeinderat beschlossen werden soll.
Die SPÖ-Grein ist für die Renovierung des Stadttheaters durch erstklassige Handwerker und Restauratoren und für die Schaffung eines selbstständig erreichbaren Rollstuhl-Zuschauerplatzes. Aber nicht für diese bevormundende Vorgangsweise wie sie seit Jahren von Landesbeamten und der Mehrheitspartei praktiziert wird und nicht für die Errichtung eines "Silos" im Stadtbild!

Für Holzstiege und Balkon in der Rathausgasse
Das Theater wird auch nach der Renovierung nur einen einzigen Rollstuhlplatz haben. Vor einigen Jahren ist an einer wesentlich günstigeren Variante gearbeitet worden, diese soll nochmals intensiv geprüft werden. Unter Mitarbeit eines zertifizierten Behindertenvertreters soll der so gut ins Stadtbild und von Touristen vielfach fotografierte Holzbalkon an die heutigen Gegebenheiten angepasst werden. Der Balkon sollte in guter traditioneller Mühlviertler Zimmermannsarbeit neu ausgeführt werden, sodass alle Erfordernisse erfüllt worden wären.
Der aus Holz gefügte Balkon soll verbreitert werden, Geländer und Stiege den Normen angepasst werden.

Hebelift integrieren

Der Hebelift für Rollstühle könne in den Stiegen-Aufgang - Balkon integriert werden. Dieser Hebelift wurde von einem Behindertenvertreter empfohlen, weil dieser auch bei Stromabschaltung noch funktioniert und der Rollstuhlfahrer so selbständig flüchten kann. Ein Hebelift besteht aus einer kleinen Plattform mit Geländer, die im Boden versenkt werden kann und bei Bedarf leicht in Betrieb zu setzen ist.

Authentizität des Theaters erhalten

Wofür muss man einen derart großen Zubau errichten? Die große Mehrheit der Theaterbesucher kommt nicht zu Aufführungen, sondern wollen das Theater als historisches Gebäude sehen. Die Authentizität des Gebäudes stellt für den Greiner Tourismus einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar! Eine kostendeckende Bespielung des Theaters wird in Zukunft nicht möglich sein. Man muss unser Theater eher als Museum betrachten und so gut bespielbar wie eben unter der Prämisse möglich, gestalten.
Die SPÖ sieht hier enormes Einsparungspotential und fordert deshalb, dass ihre Variante öffentlich diskutiert wird!“

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