Stadttheater Grein
VP-Antwort auf Unterschriftenaktion

Plan Stadttheater Grein - Zubau
  • Plan Stadttheater Grein - Zubau
  • Foto: Plan von L. Pühringer zur Verfügung gestellt
  • hochgeladen von Robert Zinterhof

GREIN. Lothar Pühringer, VP, Kultur-Stadtrat, übermittelt nachstehende Antwort auf die von Philipp Schreyer ins Leben gerufene Unterschriftenaktion „Gegen zu großen Umbau und Abriss des Holzbalkons

Das Schreiben von Lothar Pühringer:
„Sanierung des Stadttheaters mit barrierefreiem Zugang“
„Wir sollten wieder wieder sachlich über dieses wichtige Vorhaben reden!“
„In der Gemeinderatssitzung am 28. März 2019 wurde mit den Stimmen der ÖVP und der FPÖ die Sanierung unseres Stadttheaters mit einem verkleinerten Anbau beschlossen. Jetzt können wir nach der Bauverhandlung im Mai zügig an die Realisierung gehen. Vier Millionen Euro sind uns vom Landeshauptmann und Kulturreferenten Thomas Stelzer zugesagt, und mit diesen Mitteln werden wir in ehester Zeit das Stadttheater wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Wir danken allen, die bisher an der Umsetzung dieses Projektes mitgearbeitet haben für die gute Zusammenarbeit. An zahlreiche Informationsabenden wurden die Meinungen der Interessierten eingeholt und so kann ein durchdachtes Projekt auf Schiene gebracht werden. Neben der Barrierefreiheit dient der Zubau auch der Sicherheit des Publikums, da die Entfluchtung des Hauses wesentlich besser möglich sein wird. Die alte Holzstiege ist diesem überlebenswichtigen Umstand leider nicht mehr gewachsen. Durch diese verbesserte Situation können in Zukunft wieder 130 Theatergäste im Zuschauerraum Platz finden. An einem ausverkauften Theaterabend müssen sich die Gäste dann nicht mehr in ein enges Foyer drängen, wo die Garderobensituation äußerst unbefriedigend ist. Auch die Ausschank der Pausengetränke und Speisen wird in Zukunft leichter erreichbar sein.
Leider hat die SPÖ-Fraktion bei besagter Gemeinderatssitzung nicht nur dagegen gestimmt, mittlerweile haben die Funktionäre der SPÖ auch eine Unterschriftenaktion gegen dieses Vorhaben gestartet. Das stimmt einen überaus traurig, den die SPÖ Grein stellt sich damit gegen Barrierefreiheit und eine Öffnung des Theaters für alle Besucher. Wir waren bisher der Meinung, dass gerade diese Partei sich für die Schwächeren in unserer Gesellschaft stark macht. Leider hat sich bis auf wenige Ausnahmen keiner der SPÖ-Fraktion an dem Planungsprozess beteiligt. Wir laden daher wiederum alle ein, an der Entstehung eines guten Projektes für unser Stadttheater mitzuwirken statt populistisch mit so einem Juwel auf Stimmenfang zu gehen.“

Was die Theatersanierung und der Zubau
für das Greiner Stadttheater bringen!

+Barrierefreier Zugang für Kassa, Garderobe, Buffet und Theaterraum
Kann auch für Gehbeeinträchtigte, die das historische Treppenhaus nicht mehr benützen können, verwendet werden. Kann auch bei Führungen genutzt werden.
+Verbesserte Fluchtwegsituation für die Zuschauer und die Akteure machen es möglich, dass sich wieder 130 Zuschauer und 30 Akteure im Theaterraum aufhalten dürfen. Über eine Holzstiege kann das Theater nicht entfluchtet werden. Holz- bzw. Stahlkonstruktionen sind nicht als Fluchtwege zugelassen.
+Größere Sicherheit vor und nach den Vorstellungen und in den Pausen für die Besucher durch den größeren Eingangsbereich mit Kassa und Garderobe.
      +Durch das größere Platzangebot kann sowohl vor den Vorstellungen als auch in den Pausen und bei der Konsumation von Getränken ein bequemerer Aufenthalt erzielt werden. Gleichzeitig wird sich die Sicherheit in diesen Räumlichkeiten wesentlich verbessern, da das Platzangebot im alten Foyer und im Buffet viel zu beengt war.
+Es wird eine eigene Garderobe geben, die vor allem im Herbst und im Frühjahr genügend Platz für Mäntel und andere Gegenstände bietet.
+Die neue Ausschank in der Bürgerstube wird barrierefrei und wird eine bessere Möglichkeit zur Bewirtung der Gäste bieten. Mit dem neuen Buffet und den Vorräumen können größere Empfänge ausgerichtet werden.
+Durch den eigenen Bühneneingang können Requisiten, Teile für den Bühnenbau und Instrumente direkt auf die Bühne gebracht werden und somit werden keine großen Gegenstände durch den historischen Theaterraum transportiert.
+Der Zubau schafft die Möglichkeit, den historischen Theaterraum zu schonen, da sich größere Menschenansammlungen in den neu geschaffenen Räumen bewegen werden.
+Mit der Ausschank und den großzügigen Vorräumen kann der Theaterkeller besser für standesamtliche Hochzeiten und andere Veranstaltungen verwendet werden.
+Durch die Glasfront öffnet sich das Theater und vorbeigehende Personen können den abendlichen Betrieb von außen miterleben. Somit wird auch die neu freigelegte gotische Fassade von außen sichtbar. Das Greiner Stadttheater, in dem viele junge und ältere Menschen aus unserer Region kreativ tätig sind, wird so ein offeneres Haus und lädt ein, am kulturellen Leben dieses Juwels teilzuhaben.
+In den goldenen Rahmen des Zubaus können aktuelle Veranstaltungen im Theater mit einer Projektion vom Stadtamt aus beworben werden.

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