18.12.2017, 09:48 Uhr

Luftenberger Kinder sind fit für den Straßenverkehr

(Foto: ÖAMTC)

Gemeinsames Verkehrssicherheitsprogramm von ÖAMTC Oberösterreich und AUVA begeisterte die jüngsten Verkehrsteilnehmer.

LUFTENBERG. „Das kleine Straßen 1x1“ ist ein speziell entwickeltes Verkehrssicherheitskonzept für Fünf- bis Sechsjährige und beruht auf spielerisches Lernen mit allen Sinnen. Schritt für Schritt üben die Kleinen - natürlich altersgerecht - das richtige Verhalten auf dem Gehsteig, das Überqueren der Straße und wie man im Auto der Eltern möglichst sicher unterwegs ist. Auch dem Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr wird in diesem Programm große Beachtung geschenkt. Groß ist die Überraschung, wenn die nicht angeschnallte Puppe bei der Bremsung in hohem Bogen aus dem Rutschauto fliegt. Außerdem erkennen die Kleinen beim „Glühwürmchen-Spiel“ im abgedunkelten Raum mit Hilfe von Warnwesten und Taschenlampen, wie gut sie mit Reflektoren gesehen werden können. Nach einem Verkehrs-Quiz mit Fragen über das Erlernte singen die Kinder für einen gemeinsamen, lustigen Ausklang das „Ampel-Lied“.


Mehr Rücksicht auf Kinder nehmen

Nach wie vor verunglücken pro Jahr etwa 550 Kinder auf Oberösterreichs Straßen. Der ÖAMTC appelliert daher zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr: „Dazu gehört auch, den Kindern durch korrektes Verhalten konsequent ein Vorbild zu sein. Besonders wichtig ist es, auf Augenhöhe der Kinder auf Gefahren hinzuweisen. Bei jeder Kreuzung, bei jedem Schutzweg, bei jeder zu querenden Stelle sollte man sich bücken und sich in die Perspektive der Kinder hineinversetzen. Ein kleines Kind sieht viel weniger als ein großer Erwachsener“, so ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Petra Riener.
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